Was ist SEO?

Aktualisiert: 2022-06-02
Was ist SEO?
SEO ist essenziell für den Erfolg von Webseiten. Doch was steckt eigentlich hinter der Suchmaschinenoptimierung? Was ist Onpage- bzw. Offpage SEO? Wie läuft SEO ab, worauf gilt es zu achten und was sind die häufigsten Fehler? Mit diesem Artikel führen wir Sie Schritt für Schritt an die Thematik heran
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Suchmaschinenoptimierung (SEO) verstehen und effektiv nutzen: So geht es in der Praxis

Wer eine Webseite betreibt, der ist auf hohe Aufrufzahlen angewiesen. Doch allein die Veröffentlichung einer Seite führt noch lange nicht zu Besuchern oder gar zu Kunden. Um mehr Menschen zu erreichen und somit langfristig mehr Umsatz zu generieren, können Sie auf SEO setzen. Wie genau Sie dabei vorgehen können und was es zu beachten gilt, erfahren Sie in diesem Leitfaden. In diesem Leitfaden liegt der Fokus auf der Optimierung für Google. Sie können die gewonnen Kenntnisse auch auf andere Suchmaschinen übertragen.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist SEO?
Wikipedia Definition
Das erreichen Sie mit Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinen verstehen
SEO früher und heute im Vergleich
Was unterscheidet SEO, SEA und SEM?
Warum die Suchmaschinenoptimierung so wichtig ist
10 Gründe warum Sie auf SEO setzen sollten
Die Wichtigsten SEO KPIs
Wichtige Begriffe bei der Suchmaschinenoptimierung erklärtWas ist der SEO Score?
Verschiedene Arten von SEO
Onpage-Optimierung: Definition und Maßnahmen
SEO-Content
Keyword-Recherche und warum sie für SEO wichtig ist
Content Optimierung: Das können Sie tun
Bilder-SEO
News-SEO
Local-SEO
Offpage-Optimierung: Definition und Maßnahmen
Was ist wichtiger? Offpage- oder Onpage SEO?
So arbeitet Google
Vermeiden Sie diese 13 Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung
Die optimale SEO-Strategie
SEO Features: Diese kostenlosen Tools sollten Sie kennen
Aufgaben eines SEO Managers
Event-Tipps zum Thema SEO

Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO (englisch: Search Engine Optimization) ist eine der Online Marketing Disziplinen, genauer; eine Disziplin des Suchmaschinenmarketings. SEO ist eine Wissenschaft für sich.

In der Praxis besteht die Suchmaschinenoptimierung aus zwei Online Marketing Disziplinen: der Onpage SEO und Offpage SEO. Dabei liegt der Fokus drauf, mit verschiedenen Aktionen die organische Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von Webseiten in verschiedenen Suchmaschinen wie Google zu verbessern. Die bekanntesten und in Deutschland am häufigsten verwendeten Suchmaschinen sind Google, Bing und Yahoo. Das Ziel von Suchmaschinenoptimierung ist es, mit zielgruppenrelevanten Inhalten, authentischen Backlinks und einer technischen Optimierung eine möglichst präsente Position weit oben in den Rankings, zu erzielen, also an erster bis zehnter Stelle zu erscheinen.

Wikipedia Definition

Suchmaschinenoptimierung – englisch search engine optimization (SEO) – bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Website und ihrer Inhalte für Benutzer einer Websuchmaschine zu erhöhen. Die Optimierung bezieht sich auf die Verbesserung der unbezahlten Ergebnisse im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listings) und schließt direkten Traffic und den Kauf bezahlter Werbung aus. Die Optimierung kann auf verschiedene Arten der Suche abzielen, einschließlich Bildersuche, Videosuche, Nachrichtensuche oder vertikale Suchmaschinen.

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung

Das erreichen Sie mit Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Mit einer gut durchdachten SEO-Strategie erreichen Sie mit Ihrer Seite in den organischen Suchergebnissen verschiedenster Suchmaschinen wie zum Beispiel bei Google eine Top Position (Platz 1-10). Nicht nur, dass durch die Suchmaschinenoptimierung, also die Verbesserung Ihres Rankings, mehr Benutzer auf Ihre Webseite gelangen, diese finden dort durch die Optimierung Ihrerseits genau die Informationen, Artikel oder Dienstleistungen, die er gesucht hat. Das steigert Ihre Umsätze und zudem auch noch das Vertrauen in Ihre Marke und erhöht Ihre Bekanntheit.

Die Vorteile von SEO im Überblick

  • Mehr Leads
  • Mehr organischer Webseitentraffic
  • Mehr Reichweite und Sichtbarkeit
  • Bessere Click Through Rate (CTR)
  • Umsatzsteigerung
  • Marktdurchdringung
  • Genauere Zielgruppenansprache
  • Neukundengewinnung
  • Verbesserung des Markenimages (Branding)
  • Schaffung eines zusätzlichen Vertriebs- und Marketingkanals
  • Recycling von den für die Suchmaschinenoptimierung erstellten Inhalten
  • In der Regel günstiger als SEA

Suchmaschinen verstehen

Versetzen wir uns kurz in die Lage einer Suchmaschine (zum Beispiel Google) und tun wir so, als wären wir selbst eine. Als Suchmaschine ist es unser Ziel, unseren Nutzern genau die Suchergebnisse zu präsentieren, die ihm weiterhelfen. So durchleuchten wir das gesamte Internet auf der Suche nach der optimalen Antwort auf die Suchanfrage. Da stets neue Inhalte im Internet veröffentlicht werden, sind wir ständig auf der Suche nach neuen Webseiten, neuen Antworten, lernen unsere Nutzer und deren Suchverhalten besser kennen und verbessern die Ergebnisse, die wir liefern konstant.

SEO früher und heute im Vergleich

Die Suchmaschinenoptimierung hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Noch vor einigen Jahren lag der Fokus bei der Suchmaschinenoptimierung vor allem darauf, eine gewisse Keyworddichte zu erreichen. Es wurde also Content für Suchmaschinen erstellt und keinerlei Rücksicht auf die Relevanz oder die Qualität der Inhalte gelegt. Heute geht der Trend in Richtung Holistic SEO. Als Holistic SEO wird die ganzheitliche Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, bei der der Nutzer und nicht mehr die Suchmaschine im Fokus steht. Dabei wird sich intensiv mit dem Suchverhalten sowie den Problemen und Interessen der Suchenden befasst. Einer der neueren Trends für die SEO Optimierung ist beispielsweise die Verwendung von längeren Suchbegriffen (Longtail-Keywords). Dabei verwenden Suchende statt einzelnen Begriffen mehrere Wörter, um ihre Suchanfrage zu präzisieren. Wie genau SEO heute funktioniert und welche Methoden dazugehören, erfahren Sie weiter unten im Text.

Was unterscheidet SEO, SEA und SEM?

SEO, SEA und SEM sind drei Abkürzungen, welche Ihnen immer wieder unterkommen, sobald Sie sich mit Online-Marketing und der Optimierung Ihrer Seite für Google und Co. befassen. Im Folgenden erläutern wir kurz, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt und wie diese zusammenspielen.

Was ist SEM?

Als Teilbereich des Online-Marketings ist Suchmaschinenmarketing (Abkürzungen: SEM, englisch: Search Engine Marketing) der Überbegriff für all die Maßnahmen, welche Sie dabei unterstützen, die Besucherzahl und den Traffic Ihrer Seite zu erhöhen. Darunter fallen die Suchmaschinenoptimierung (SEO), welche weiter oben im Text genauer erläutert wird und SEA.

Was ist SEA?

SEA, ist die Abkürzung für Search Engine Advertising. Dies ist der englische Begriff für die Suchmaschinenwerbung. Bei dieser Teildisziplin des Suchmaschinenmarketings wird die Sichtbarkeit von Webseiten mithilfe von bezahlten Werbeanzeigen in Suchmaschinen gewährleistet. Diese Möglichkeit bietet nahezu jede Suchmaschine, so auch Google, Yahoo und auch Bing.

Vorteile von SEA

  • Planbare und skalierbare Kosten
  • Schnelle Ergebnisse
  • Direkte Zielgruppenansprache möglich
  • Unaufdringliche Platzierung (im Gegensatz zu Bannerwerbung und Co.)
  • Anpassung und Optimierung sind möglich
  • Geringe Steuverluste

Nachteile von SEA

  • SEA liefert keine Garantie für Klicks oder Conversions
  • Nach Ablauf Ihrer Kampagne erhalten Sie keinen neuen Traffic mehr
  • Teilweise hohe Preise und starke Konkurrenz bei bestimmten Keywords

Die Abgrenzung und das Zusammenspiel von SEO, SEA und SEM

Zusammenfassend lässt sich also sagen; SEM (Suchmaschinenmarketing) vereint die beiden Disziplinen SEA (Suchmaschinenwerbung) und SEO (Suchmaschinenoptimierung), deren Ziel es ist, den Traffic auf Ihrer Website zu erhöhen.

Während bei der Suchmaschinenoptimierung vor allem Zeit aufgewendet werden muss, finden bei SEA verschiedene Abrechnungsmodelle wie zum Beispiel Cost per Click oder Lead Anwendung. So lässt sich der Erfolg einer SEA Maßnahme ziemlich einfach messen. Hierfür stellen Ihnen die Anbieter für Suchmaschinenwerbung (Google, Bing, Yahoo und Co.) klare Kennzahlen zur Verfügung. Ein weiterer Unterschied ist, dass SEO-Maßnahmen langfristig wirken und Ihnen auch nach Monaten oder gar Jahren noch Nutzer auf Ihre Seite bringen und sich positiv auf Ihre Sichtbarkeit auswirken, während SEA performanceorientiert ist. Das bedeutet; sobald Ihr Budget für die Suchmaschinenwerbung aufgebraucht ist, verlieren Sie automatisch wieder Ihre hohe Ranking Positionen.

Die Kombination aus SEA und SEO

Um die eigene Webseite zu optimieren und den Traffic zu erhöhen, ist es sinnvoll, sowohl auf Suchmaschinenoptimierung- als auch -werbung zurückzugreifen. Auf welche der beiden Strategie Sie den Fokus legen sollten, hängt von Ihren Zielen ab. Sie haben ein neues oder zeitlich begrenztes Angebot für Ihre Kunden, lohnt sich das Investment in SEA. Dennoch sollten Sie konstant an Ihrem Suchmaschinenranking arbeiten, da diese Ihnen langfristige Erfolge bringt. Sie erhalten mit Ihrem Content nur wenig organische Suchergebnisse? Dann kann es durchaus sinnvoll sein, für dieses Thema eine Kampagne zu schalten. Schließen Sie keinesfalls eine der beiden Strategien aus. Ihre Seite wird nur dann erfolgreich, wenn Sie die für Ihr Unternehmen passende Symbiose finden.

Warum die Suchmaschinenoptimierung so wichtig ist

Nun haben Sie einen Eindruck davon erhalten, was SEO ist. Wer sich intensiv mit der Suchmaschinenoptimierung befasst, vergrößert seine Reichweite. So erreichen Sie mehr potenzielle Kunden und können Ihre Verkaufszahlen steigern. Und das sogar, während Sie einen Teil ihres Werbebudgets einsparen.

Ein Großteil der existierenden Webseiten, um präziser zu sein, etwas mehr als 3/4 sind nicht in Suchmaschinen wie Google auffindbar. Das hat zur Folge, dass ohne explizite Kampagnen kein Mensch jemals diese Seite besuchen wird. Und das, obwohl circa 60 Prozent der Deutschen unter 49 Tag für Tag auf Suchmaschinen aktiv sind. Damit sich das Investment, welches Sie für die Erstellung Ihrer Seite aufgebracht haben, nicht umsonst war, ist konstante SEO die einzige Option.

Etwa 8 von 10 Nutzern sehen sich nur die erste Seite der Suchergebnisse an. Von diesen Suchenden besuchen etwa 5 lediglich die ersten drei Suchergebnisse. Damit Sie Top Positionen erhalten und keine potenziellen Kunden verlieren, sollten Sie sich also intensiv mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigen.

Eines ist klar; Webseiten, welche in Suchmaschinen nicht prominent platziert sind, werden nur selten oder gar nicht angeklickt. Nicht nur, dass Sie weniger potenzielle Kunden erreichen, wer kein SEO betreibt, der wird nur schwer als kompetenter Partner der Branche wahrgenommen. Eine gute SEO-Strategie bringt nicht nur (höhere) Umsätze, sondern wirkt sich zudem noch positiv auf das Image Ihres Unternehmens aus.

10 Gründe warum Sie auf SEO setzen sollten


Grund 1: Steigerung des Bekanntheitsgrads

Wer heute etwas wissen möchte, der schlägt kein Buch auf, sondern geht ins Internet. Von Bewertungen über Ratgeber und Vergleichsportale; im Internet ist mittlerweile alles möglich. Tauchen Sie bei Ihrer Zielgruppe bei verschiedensten Anfragen immer wieder auf in den Top-Ranking Positionen auf, kann dies zu Ihrem Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz werden. Je häufiger Sie auf Seite 1 der Suchergebnisse erscheinen, umso höher Ihrer Bekanntheit in Ihrer Branche. Mit SEO können Sie im Handumdrehen zum Experten Ihrer Branche werden.

Grund 2: Erhöhung des Vertrauens in Ihre Webseite und Marke (Image)

Immer mehr Nutzer legen Wert auf organische Suchergebnisse. Diese werden ebbst bevorzugt, da sie nicht direkt als Werbung wahrgenommen werden.

Wenn Sie hochwertige Inhalte auf einer seriösen und einfach nutzbaren Webseite präsentieren, sorgen Sie automatisch dafür, dass Sie von den Besuchern als vertrauenswürdiger Anbieter wahrgenommen werden. Veröffentlichen Sie am besten regelmäßig zielgruppenrelevante Inhalte und prüfen Sie konstant, ob Sie SEO-Maßnehmen ergreifen können. Denn je wichtiger Ihre Webseite in einem Themenfeld wird, umso besser wird Ihr Ranking und desto mehr potenzielle Kunden werden Ihrer Marke vertrauen. Hoch angesetzte Rankings werden von Usern mit Seriosität und Professionalität assoziiert.

Grund 3: Bessere Kundenbindung

Da Sie Ihre Inhalte nicht für die Suchmaschinen, sondern für die Leser optimieren, bietet SEO Ihnen noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Eine optimierte Website mit schnellen Ladezeiten, einer einfachen Navigation und guten Inhalten wirkt sich sowohl positiv auf Suchmaschinen als auch auf die Webseitenbesucher aus. Wer die gesuchten Informationen auf einer Webseite erhält, der kehrt auch gerne wieder zu ihr zurück.

Grund 4: Mehr Besucher auf Ihrer Website

Eine suchmaschinenoptimierte Webseite sticht den Nutzern bei Suchen durch das hohe Rating direkt ins Auge. Wer etwas in Suchmaschinen wie Google sucht, der hat oftmals einen sofortigen Bedarf nach einer Information, einem Artikel oder einer Dienstleistung, aber noch keine konkrete Lösung vor Augen wenn er seine Anfrage in die Google Search Console eingibt. Hier kommen Sie ins Spiel und können die optimale Lösung mit Ihrem Suchergebnis bieten. Heben Sie sich mit Ihrem Suchergebnis (URL, Title Tag und Description) von der Konkurrenz ab und bieten Sie auf den ersten Blick genau das, was der Suchende benötigt.

Grund 5: SEO ist kosteneffizient und erfolgversprechend

Im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen ist Suchmaschinenoptimierung mit einem relativ geringen Kostenaufwand verbunden. Wie hoch die Kosten werden, hängt davon ab, ob Sie Werbeanzeigen schalten oder nicht und wenn ja, wie häufig und mit welchem Budget. Es ist wichtig an dieser Stelle anzumerken, dass bei der Suchmaschinenoptimierung vor allem Arbeitszeit benötigt wird.

Wenn Sie Ihre Reichweite und Ihr Ranking langfristig optimieren wollen, können Sie mit gutem Gewissen erst einmal auf bezahlte Werbeanzeigen in Suchmaschinen verzichten, denn diese bringen Ihnen nur temporär Nutzer auf Ihre Website. Durch Anzeigen auf Google werden beispielsweise durchschnittlich nur 6-7 Prozent des Webseitentraffics generiert, während organische Treffer um die 90 Prozent der gesamten Webseitenaufrufe ausmachen können.

Grund 6: Ihre Konkurrenz betreibt ebenfalls SEO oder nicht?

Egal ob Ihre Konkurrenten sich mit der Suchmaschinenoptimierung befassen, beide Fälle bieten ausreichend Gründe, um selbst mit SEO zu beginnen. Verpassen Sie den Anschluss nicht! Für den Fall, dass Ihre Konkurrenz noch nicht mit der Suchmaschinenoptimierung begonnen hat, können Sie sich eine Vorreiterposition auf Ihrem Markt sichern.

Grund 7: SEO ist messbar

Die Maßnahmen von Suchmaschinen Optimierung können von Ihnen ganz einfach anhand von KPIs protokolliert, analysiert und bewertet werden. Einige Aspekte, die Sie ganz einfach messen können, sind unter anderem die Rankings Ihrer Suchbegriffe, die Absprungrate sowie die Verweildauer und die Klickrate (Click Through Rate). Genauere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt „Die Wichtigsten SEO KPIs“ weiter unten in diesem Artikel. Diese Messbarkeit ermöglicht es Ihnen, Ihre Maßnahmen konstant zu optimieren.

Grund 8: Suchmaschinenoptimierung ist nachhaltiges Marketing

In der Regel werden die ersten Erfolge der Suchmaschinenoptimierung bereits nach drei Monaten sichtbar. Aber nicht nur das. Gute SEO Inhalte können Ihnen auch nach Jahren noch Nutzer auf Ihre Website bringen. Hinzu kommt, wenn Sie erst einmal eine Top-Rankingposition eingenommen haben, können und werden Sie diese nicht einfach über Nacht wieder verlieren. Anders ist dies bei bezahlten Anzeigen in Suchmaschinen wie Google. Sobald Ihr Budget aufgebraucht oder der Anzeigenzeitraum abgelaufen ist, wird Ihre Anzeige durch eine Neue, gegebenenfalls sogar von einem direkten Konkurrenten ausgetauscht.

Grund 9: Verdrängung von Mitbewerbern

Je mehr Top-Rankingpositionen Sie besetzen können, umso schlechter sind die Chancen für Ihre Mitbewerber, Ihre Zielgruppe zu erreichen, denn jeder Platz im Ranking wird nur einmal vergeben.

Grund 10: Verbesserung der Website-Usability

Viele der SEO-Maßnahmen, die Sie angehen können, zielen zugleich darauf ab, die Usability Ihrer Website zu verbessern. Eine übersichtliche Struktur, einfache Navigation, geringe Ladezeiten und ansprechend gestaltete Webseite macht den Nutzern Freude. Sehen Sie sich einmal die Websites Ihrer Konkurrenten an, was können Sie auf den ersten Blick besser machen? Aber nicht nur optisch und inhaltlich können Sie sich abheben. Mit SEO-Tools können Sie sich außerdem direkt mit der Konkurrenz vergleichen und Ihre User Experience konstant verbessern.

Die Wichtigsten SEO KPIs

Um den Erfolg einer Marketingmaßnahme zu messen, werden vor Beginn des Projektes verschiedene KPIs, Key Performance Indicators (deutsch: Schlüsselindikator; Schlüsselkennzahlen) festgelegt. KPIs sind Kennzahlen, welche es Ihnen erleichtern, Aussagen über Erfolge und Misserfolge Ihrer (SEO-)Maßnahmen zu tätigen. Ohne diese Kennzahlen ist es nahezu unmöglich, den Fortschritt Ihrer Maßnahmen zu tracken und sicherzustellen, dass diese auch effektiv sind.

Diese SEO-KPIs sollten Sie im Blick behalten:

  1. Return of Investment (ROI)
  2. Keywordranking
  3. Conversions (Verkäufe und Leads)
  4. Webseitenaufrufe (Traffic)
  5. Klickrate (Click Through Rate)
  6. Verweildauer
  7. Absprungrate (Bounce Rate)
  8. Organische Sichtbarkeit
  9. Traffic (Organisch, Direktaufrufe und bezahlte Anzeigen)
  10. Backlinks
  11. Ladezeiten

Wichtige Begriffe bei der Suchmaschinenoptimierung erklärt
 

Was ist der SEO Score?

Der SEO Score kann Ihnen neben den KPIs dabei helfen, die Erfolge in der Suchmaschinenoptimierung einzuschätzen. Um Ihren SEO zu berechnen, gibt es verschiedenste Tools. Je höher der angegebene Prozentsatz, umso besser ist Ihr SEO Score und Ihr Ranking. Die einzelnen Tools auf dem Markt unterschieden sich jedoch in den Faktoren, welche für das Ranking und den berechneten SEO Score relevant sind.

Diese Tools berechnen Ihren SEO Score:

  • WooRank (kostenpflichtig)
  • Sistrix (kostenpflichtig)
  • Seobility (kostenlos)
  • Sitechecker (kostenlos)

Da sich die Algorithmen der Suchmaschinen Konstant ändern, ist der SEO Score leider nicht sehr genau. Wer wirklich detailliert über die Erfolge der SEO-Maßnahmen Bescheid wissen möchte, der sollte in regelmäßigen Abständen die KPIs abfragen.

Was sind Snippets?

Als Snippet wird die Vorschau eines Inhaltes von Webseiten bezeichnet, welche Nutzern in den Suchergebnissen angezeigt wird. Ein Snippet ist der erste Berührungspunkt mit Ihrer Website. Er zeigt dem Nutzer, was er erwarten kann, wenn der auf den Link klickt und auf die Website gelangt. Snippets bestehen aus einem Title Tag (Überschrift) und einer kurzen Description (Beschreibung). Ziel bei der Formulierung von Snippets ist es, die Erwartung des Nutzers zu erfüllen, mehr Traffic zu generieren und somit im Ranking zu steigen.

Title Tag

Der Title Tag ist entscheidend, wenn es um die Auswahl von Suchergebnissen geht. Versetzen Sie sich in den Nutzer. Sie sind auf der Suche nach nützlichen Informationen zu einem Thema und geben Ihre Frage in die Google Search Console ein. Nun stehen Ihnen verschiedenste Ergebnisse zur Verfügung. Zwar trifft die Suchmaschine anhand Ihrer bisherigen Suchen schon eine Vorauswahl für Sie und sortiert diese, doch in der Regel stehen Ihnen an diesem Punkt noch immer zahlreiche Webseiten zur Auswahl. Nun überfliegen Sie die ersten Überschriften (Title Tags) und stoßen auf zwei Ergebnisse, die sich abheben und Ihnen hilfreich erscheinen, um Ihre Frage zu beantworten. Nun lesen Sie die Description.

Description

Die Beschreibung ist das zweite Auswahlkriterium für Suchende. Zwar hat die Description im Gegensatz zum Title Tag keinen direkten Einfluss auf das Ranking, doch für Nutzer von Suchmaschinen macht sie (neben der URL) oftmals den entscheidenden Unterschied.

URL

Eine URL oder auch einheitlicher Ressourcenzeige (englisch: Uniform Resource Locator) ist die individuelle Adresse einer Website. Eine URL besteht aus dem Protokoll (beispielsweise http oder https), einer Top Level Domain (TLD), einer Second Level Domain, einer Third Level Domain (Subdomain) und einem Pfad.

Die Top Level Domain zusammen mit der Second und Third Level Domain ist der individuelle Pfad zur Hauptseite Ihrer Website, die einzelnen URLs verweisen auf die einzelnen Unterseiten und unterscheiden sich im Aufbau des Pfades.

URL Information

Der Link, der zu Ihren Inhalten führt, sollte so vertrauenswürdig und informativ wie möglich sein. Zu lange und kryptische URLs können Nutzer davon abhalten, Ihre Website zu besuchen, worunter langfristig Ihr Ranking leidet.

Title Tag und Description optimieren

Die Snippet-Optimierung gehört zu den elementaren Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung. Es ist essenziell, sich bei der Formulierung von Titel und Description in den Suchenden hineinzuversetzen. Sucht ein Nutzer beispielsweise nach „Reiseziele mit Hund“ und hat folgende Titel zur Auswahl, welche der beiden Überschriften ist wohl ansprechender?

  1. 10 Reiseziele mit Hund
  2. Urlaub mit Hund - Geheimtipps & günstige Preise

Titel zwei lockt den Nutzer bereits mit Informationen, während der erste Titel lediglich die Suchanfrage spezialisiert. „Urlaub mit Hund - Geheimtipps & günstige Preise“ ist also der ansprechendere Titel Tag. Wichtig ist, dass Ihr Title nicht länger als 58 Zeichen ist, damit er den Suchenden auch in voller Länge angezeigt wird. Empföhle wird eine Länge zwischen 40 und 58 Zeichen.

Betrachten wir nun zwei verschiedene Beschreibungen für diese Überschrift:

  1. Besondere Unterkünfte zum kleinen Preis. Täglich neue Angebote. 98 % Kundenzufriedenheit. Unterkunft für Urlaub mit Hund buchen. Sofortige Bestätigung. Kundenservice jederzeit. Sicherer Buchungsvorgang.
  2. Die Top 10 Reiseziele mit Hund in Deutschland · 1. Ostsee · Nordsee · 3. Bayerischer Wald · 4. Bodensee · 5. Mosel · 6. Harz · 7. Thüringer Wald · 8. Allgäu …

Die zweite Description verrät so gut wie den gesamten Inhalt, den der Nutzer auf der Webseite erwarten kann, während die erste Beschreibung den Nutzer detailliert darauf vorbereitet, welche Fragen im Artikel beantwortet werden. Achten Sie immer darauf, dass Snippet und Zielseite zusammenpassen. Wichtig ist außerdem, dass Ihre Description nicht länger als 165 Zeichen lang ist. Am besten verwenden Sie nicht mehr als 118 Zeichen, das ist die optimale Länge für die Anzeige auf Mobilgeräten wie Smartphones.

Neben dem Inhalt gibt es noch weitere Faktoren, die einen guten Snippet ausmachen. Achten Sie darauf, dass die Überschrift das Hauptkeyword Ihres Artikels einschließt, denn der Title Tag hat direkten Einfluss auf das Ranking. Kurze und knackige Sätze sowie eine klar Handlungsaufforderung oder Botschaft können Sie von der Konkurrenz abheben. Um sich mit Ihren Snippets auch optisch von anderen abzuheben, können Sie farbige Sonderzeichen wie Haken oder andere Symbole in Ihre Beschreibung einbauen.

Gute Snippets erkennen

Für die Überprüfung Ihrer Snippets können Sie auf kostenfreie Tools wie beispielsweise sistrix oder serpsimulator zurückgreifen. Diese weisen Sie auf Länge und andere Faktoren hin, die Ihr Ranking negativ beeinflussen könnten.

Was ist SERP?

Als SERP (oder Search Engine Result Page) wird die Seite bezeichnet, auf welcher die Suchergebnisse in Suchmaschinen präsentiert werden. Das Ranking in den Search Engine Result Pages ist wesentlich für den Erfolg von Websites. Auf einer SERP werden sowohl organische als auch bezahlte Suchergebnisse zu einem bestimmten Keyword sowie SERP Features angezeigt. SERP Features sind Integrationsboxen wie zum Beispiel Videos, News Boxen, Bilder oder bei Google: Direct Answers. Im Direct Answer Bereich beantwortet die Suchmaschine Google relevante Fragen zur Suchanfrage. Je nach Suchanfrage variiert die Darstellung der Search Engine Result Pages.

SERP screenshoot

Was ist ein Crawler?

Ein Crawler, oder auch Webcrawler ist ein Programm, welches das Internet selbstständig nach Inhalten durchsucht. Dabei werden sowohl ganze Websites als auch deren Inhalte sorgsam indexiert. Ein Crawler arbeitet selbstständig, sucht also automatisch immer wieder das ganze Internet ab. Aus diesem Grund wird ein Crawler auch oft Robot genannt. Eine weitere verbreitete Bezeichnung für Webcrawler ist Spider. Der Ursprung für diesen Namen liegt an der Art und Weise, wie ein Crawler das Internet durchsucht. Wie eine Spinne in einem Spinnennetz.

Verschiedene Arten von SEO

Neben der textlichen Optimierung Ihrer Webseite ist es außerdem wichtig, sich mit dem Linkaufbau, der lokalen SEO Optimierung sowie der technischen SEO zu befassen. Hinzu kommen die Bereiche Content-SEO, Bilder-SEO (zum Beispiel via Google Bilder Suche), News- und Mobile-SEO.

Je nach Suchmaschine können Sie verschiedene Parameter anhand der entsprechenden Suchmaschinenkriterien optimieren.

Um mit der Suchmaschinenoptimierung für Ihre Website erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass Sie die wichtigsten Bereiche der SEO verstehen und wissen, wie Sie diese für sich nutzen können. In der Regel werden die Maßnahmen der Onpage- oder Offpage-Optimierung zugeordnet.

verschiedene Arten von SEO

Onpage-Optimierung: Definition und Maßnahmen

Zur Onpage-SEO zählen alle Maßnahmen zur Optimierung, welche auf der eigenen Website umgesetzt werden können. Ziel von Onpage-SEO ist es, Ihre Website dahingehend zu optimieren, dass der Crawler problemlos alle Ihre Inhalte erreichen und ohne Schwierigkeiten alle relevanten Informationen indizieren kann. Zu den Maßnahmen der Onpage-Optimierung zählen beispielsweise die Optimierung der Struktur sowie technische Änderungen und die Anpassung von bestehenden Texten und die Veröffentlichung neuer Inhalte.

Technische Search Engine Optimization und die wichtigsten Elemente

Damit Sie mit Ihrer Website auch problemlos vom Crawler der unterschiedlichen Suchmaschinen gefunden und analysiert werden kann, muss diese einem gewissen Aufbau entsprechen. Sobald eine Seite vom Crawler wie zum Beispiel dem Google Bot nicht erfasst werden kann, wird diese auch nicht in den Suchergebnissen anzeigt.

Die technische SEO ist essenziell für Ihr Ranking. Werden hierbei Fehler gemacht oder wichtige Informationen nicht bereitgestellt, dann können auch andere Onpage Maßnahmen nicht wirken.

Wichtige Aspekte der technischen Suchmaschinen Optimierung:

  • Optimierung der Webseitenstruktur und internen Verlinkungen
  • Generierung von logischen Linkstrukturen
  • Auflistung aller URLs sowie der URL-Struktur in XML-Sitemaps
  • Optimierung der mobilen Webseitenansicht (Mobile First)
  • Steuerung der Indexierung
  • Steuerung des Crawlings
  • Prüfung der Aktualität des SSL-Zertifikats
  • Optimierung der Seitenladezeiten (PageSpeed)
  • Sicherstellung der Weiterleitung bei alten Links

SEO-Content

Für Suchmaschinen wird relevanter Content immer wichtiger. Noch vor einigen Jahren war Ihnen ein gutes Ranking mit einem Artikel sicher, sobald Sie eine gewisse Keyworddichte aufweisen könnten. Davon entfernen sich immer mehr Suchmaschinen. Auch wenn Keywords noch immer von großer Bedeutung sind; der Fokus liegt auf der Befriedigung des Suchenden. Es gilt: Content für Nutzer erstellen und für Suchmaschinen optimieren.

Bietet eine Webseite genau das, was erwartet wird, steigt sie im Ranking und wird auf der SERP prominenter platziert. Ob eine Webseite zum Suchergebnis passt, messen Suchmaschinen beispielsweise durch die Verweildauer und Absprungraten. Ihre Inhalte entsprechend zu optimieren, sollte weit oben auf Ihrer To-do-Liste stehen.

Doch was zählt alles zum Content einer Website? Neben Texten auf Unterseiten zählen auch Videos, Bilder, Audiodateien, Präsentationen, Freebies und viele weitere Inhalte dazu. Die meisten Suchmaschinen sind auf Texte spezialisiert, doch auch dies ändert sich nach und nach.

Keywordrecherche und warum sie für SEO wichtig ist

Um mit Ihrem Content in den in den Google Suchergebnissen ein Top Ranking zu erzielen, müssen Sie die richtigen Keywords (auch Suchworte, Schlüsselworte oder Suchbegriffe genannt) und Keyword-Kombinationen verwenden. Im Folgenden befassen wir uns mit der Keyword-Recherche für die Suchmaschine Google, da diese mit 90 % weltweit und auch in Deutschland den höchsten Marktanteil hat.

Welche Begriffe Nutzer besonders häufig in die Google Search Console eingeben, welche aktuell also beliebt sind, finden Sie durch eine Keywordrecherche heraus. Die Keywordrecherche steht am Anfang einer Onpage-Optimierung. Diese Suchbegriffe zu finden ist keine Wissenschaft und weit weniger kompliziert, als Sie vielleicht denken.

4 Gründe für eine Keywordrecherche:

  1. Bessere Positionierung im Vergleich zur Konkurrenz
  2. Keywordrecherchen dienen der Themenfindung für Ihre Inhalte
  3. Eine Keywordrecherche ist im übertragenden Sinne eine Markt-Recherche
  4. Sie lernen Ihre Kunden besser kennen und verstehen Sie noch besser

Diese Tools helfen Ihnen bei der Suche nach passenden Keywords (für Google):

  • Google Search Console: Tippen Sie einen Suchbegriff ein und schauen Sie, was die Suchmaschine ergänzt
  • Keyword-Tools: Diese erleichtern Ihnen die Entwicklung von Keyword-Ideen und übernehmen die Keyword-Analyse für Sie
  • Suggest-Tools: zur Inspiration wie zum Beispiel: Google Trends, Google Suggest, Hypersuggest, Ubersuggest und Answer The Public

Content Optimierung: Das können Sie tun

  • Content-Themenfelder für Ihr Unternehmen definieren
  • Verwendung von passenden Keywords (Keywordrecherche und Keyword-Maps)
  • Optimierung der Seitentitel, Descriptions und Snippets
  • Verbesserung der Struktur innerhalb von Texten (Formatierung, Überschriften und Zwischenüberschriften)
  • Bilder mit Informationen hinterlegen (Alt-Attribut, Bildbeschreibung) und einen sinnvollen Datei-Namen wählen

So optimieren Sie Ihre Texte

Mit einer Keywordrecherche finden Sie heraus, welches Thema beziehungsweise welche Themen für Ihre Zielgruppe relevant sind. Keywords sind Suchbegriffe, die Nutzer in der Suche eingeben, um Informationen, Dienstleister, Artikel oder Inhalte zur Unterhaltung zu finden. Eine detaillierte Keywordanalyse hilft Ihnen dabei, die wichtigsten Suchbegriffe zu einem Thema zu finden. Hierfür stehen Ihnen im Internet verschiedene Tools kostenfrei zur Verfügung.

Nachdem nun eine Vielzahl von Suchbegriffen vor sich haben, können Sie diese in einer Keyword-Map sammeln. Diese hilft Ihnen dabei, sich eine Übersicht über die Verteilung der gefundenen Keywords auf der eigenen Website zu verschaffen. Außerdem dient die Keyword-Map Ihnen als Unterstützung und Übersicht dabei zu entscheiden, welche Unterseiten Sie auf Keywords optimiert können. Im nächsten Schritt befassen Sie sich dann mit der Intention des Suchenden. Was würden Sie von einem Suchergebnis erwarten, wenn Sie diese Worte eingeben? Welche Art von Personen betrifft diese Suche; wie verhalten Sie sich im Internet und wie drücken sie sich aus? Diese Fragen helfen Ihnen zum einen dabei, Inhalte zu optimieren, aber auch dabei, Neue zu schaffen. Sind diese Fragen beantwortet und die Keyword-Map erstellt, haben Sie einen groben Plan für die Contentoptimierung.

Doch wo genau sollten Sie diese Keywords nun einbauen? Der Einsatz von Keywords macht an folgenden Stellen Sinn:

  • Seitentitel (Title Tag)
  • Fließtext
  • URL
  • Bilder (Name, Alt-Attribut und Bildbeschreibung)
  • Überschriften & Zwischenüberschriften
  • Interne Verlinkungen

Neue Inhalte für die SEO finden

Für die Erstellung von neuen Inhalten führen Sie ebenfalls eine Themen- und Keywordrecherche durch. Fassen Sie einige relevante Themen und die entsprechenden Keywords zusammen, zu denen Sie problemlos Inhalte erstellen können.

Duplicate Content: warum Sie ihn vermeiden sollten

Duplicate Content (engl. für doppelter Inhalt) beschreibt ähnliche sowie vollkommen identische große Inhaltsblöcke, welche auf verschiedenen URLs auf einer oder mehreren Websites auffindbar sind. Dabei wird zwischen internem und externem Duplicate Content unterschieden.

Beim internem Duplicate Content finden sich die identischen beziehungsweise ähnlichen Inhaltsblöcke allesamt auf Ihrer Website, während sich diese beim externen Duplicate Content auf verschiedenen Webseiten verteilen.

Vor allem von Google wird Duplicate Content nicht gerne gesehen. Es lässt sich nicht immer verhindern, dass Duplicate Content entsteht. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sie Versionen von Webseiten speziell in verschiedenen Sprachen generieren. Dies wird von Suchmaschinen jedoch nicht abgestraft. Selbes gilt auch für Zitate oder zitierte Textpassagen. Duplicate Content entsteht außerdem, wenn Artikel in einem Onlineshop über mehrere eindeutige URLs angezeigt oder verlinkt werden. Um Google bei der Auswahl der relevantesten URL zu unterstützen, können Sie eine sogenannte Kanonisierung vornehmen und Google Ihre favorisierte URL mitteilen.

Tauchen Inhalte mehrfach auf verschiedenen Websites auf, erschwert dies den Suchmaschinen wie Google die Auswahl der besten URL für die Suchanzeigen. Die Folge von (zu viel) Duplicate Content sind Abstrafungen und Zurücksetzungen im Ranking. Im schlimmsten Fall taucht Ihr Inhalt gar nicht in den Suchmaschinenergebnissen auf.

Keine Zeit für Contentoptimierung? Kein Problem!

Für diesen Fall stehen Ihnen verschiedenste SEO-Agenturen zur Seite. Diese sind Experten auf dem Gebiet der Suchmaschinen- und Content Optimierung und kennen sich mit Suchmaschinen wie Bing, Yahoo und Google bestens aus. Gerne stehen auch wir von Whitepress Ihnen bei der Verbesserung Ihres Rankings zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an und wir vereinbaren einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. In diesem Rahmen können wir auch all Ihre offenen Fragen rund um das Thema SEO klären und Ihnen eine erste Einschätzung für Ihr Unternehmen geben.

Interne Verlinkungen

Verlinkungen, welche von einem Fließtext auf Ihrer Website auf weiterführende Inhalte verweisen, nennt man interne Links. Diese Links werden, werden sie sinnvoll genutzt, von Suchmaschinen positiv bewertet. Aber nicht nur das. Interne Links sind eine wunderbare Möglichkeit, die Dauer der Besuche auf Ihrer Website zu erhöhen und den Nutzer durch verschiedene Themen zu führen. Achten Sie darauf, dass Sie einen Link nicht einfach mit der URL als Linktext (englisch: Anchor-Text) in Ihren Text einbinden. Vergeben Sie einen sinnvollen Begriff, der nicht nur zum Thema passt, sondern sich außerdem gut in einen Fließtext einbauen lässt.Vermeiden Sie Formulierungen wie „hier klicken“, „hier Informieren“ oder „mehr dazu“. Damit Sie die Verweildauer auf Ihrer Website auch wirklich erhöhen können und Ihre Nutzer zufrieden sind, ist es auch an dieser Stelle wichtig, dass Ihr Link hält, was er verspricht.

Bilder-SEO

Bilder tragen dazu bei, die Inhalte auf Ihrer Website in den richtigen Kontext zu stellen. Dies erleichtert Suchmaschinen wie Google die Indexierung bringt Ihnen somit mehr Reichweite und sorgt für eine ansprechende Website. Mit der Bildoptimierung erreichen Sie zudem ein höheres Ranking in der Google-Bildersuche. Nutzen Sie Ihre Alt-Tags, um den Inhalt des Bildes so detailliert wie möglich zu beschreiben. Ihre Alt-Tags sollten unbedingt relevant sein. Formulieren Sie außerdem einen individuellen Alternativtext für jedes Bild.

News-SEO

Neben der Google-Bildersuche können Sie Ihre Inhalte auch für den Google Newsfeed optimieren. News werden von Google in der sogenannten Schlagzeilen Box nach einer Suchanfrage angezeigt. Meist sind es drei Ergebnisse. Wenn Sie regelmäßig relevante Informationen Ihrer Branche veröffentlichen, können Sie eine Aufnahme in die Google News beantragen. Dieser Antrag wird dann von einem Google Mitarbeiter geprüft und Ihre Website bewertet.

Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Google News:

  • Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit
  • Integration einer Google News-Sitemap, welche sich konstant updated
  • Bei Artikeln:

                  -  Leicht erkennbare Überschriften und Veröffentlichungsdatum

                  -  Eindeutige und dauerhaft gültige URL

                  -  Beachtung der Sprache für die Anmeldung und gegebenenfalls Übersetzung der Inhalte

                  - Unterbrechungsfreier HTML-Quellcode (Überschrift > Bild > Datum > Body-Text)

                  - Bei Links im Artikel: ausschließlich HTML Links

  • Keine 301-Weiterleitungen
  • UTF-8 codierte Website
  • Schnelle Ladezeiten
  • Zustimmung für das Crawlen von Googlebot und Googlebot-News darf nicht verweigert werden
  • Die Website muss von mindestens zwei Autoren betrieben werden
  • Inhalte müssen redaktionell geschrieben werden (Blog Artikel und Foren werden nicht aufgenommen) und von hoher Aktualität sein
  • Konstante Veröffentlichung von neuen Inhalten
  • Vollständiges Impressum
  • Zusammenfassung aller Autoren/Redakteure auf einer Redaktionsseite oder im Impressum
  • Geringes bis kein Werbeaufkommen auf der Website
  • Eindeutige Kennzeichnung bei Sponsorings

Local-SEO

Die Local-SEO sorgt dafür, dass Websites bei Suchanfragen mit lokalem Bezug besser gefunden werden. Wer von Kunden aus der Umgebung gefunden werden will, für den ist Local-SEO ein absolutes Muss.

Aktuelle Daten für Ihr Local-SEO

Optimiere Sie Ihre NAP (Name, Adress, Phone Number) indem Sie dafür sorgen, dass die Angaben auf Ihrer Firmenwebsite denen auf Google My Business sowie den Einträgen in Branchenverzeichnissen sowie auf Ihren Social Media Kanälen übereinstimmt. Auf Ihrer Google My Business Seite können Sie zudem weitere Informationen wie eine Unternehmensbeschreibung, Bilder und Videos sowie Öffnungszeiten hinterlegen.

Lokale Branchenverzeichnisse

Mit einem Eintrag in ein Branchenverzeichnis unterstützen Sie nicht nur Ihr Local-SEO, Sie profitieren außerdem von der Reichweite dieses Portals und generieren gleichzeitig authentische Backlinks. Sie können Ihr Unternehmen unter anderem in diesen Verzeichnissen listen: 11880.com, gelbeseiten.de, dasoertliche.de, meinestadt.de, golocal.de, Apple Maps und auf yelp.de.

Bewertungen

Diese unterstützen Ihr Local-Ranking und verbessern die Authentizität Ihres Unternehmens. Wichtige Bewertungsportale hierfür sind Google selbst, Yelp, Kununu, Trustpilot und golocal.

Offpage-Optimierung: Definition und Maßnahmen

Nachdem das Thema Onpage-Optimierung im Detail erläutert wurde, widmet sich dieser Abschnitt der Offpage-Optimierung. Zu dieser zählen all jene Maßnahmen, welche außerhalb Ihrer Website stattfinden. Im Vordergrund steht dabei das Linkbuilding.

Linkprofil

Ein Linkprofil umfasst alle auf eine Website eingehenden Backlinks. Ohne ein starkes Linkprofil geht heute nichts mehr. Ein Linkprofil erfasst nicht nur die Anzahl der externen Links, sondern auch deren Relevanz und genaue Position auf der Website. Linkprofile erweitern sich in der Regel von selbst. Doch durch den Aufbau von Backlinks (dazu weiter unten im Text mehr) können Sie das Wachstum Ihrer Backlinks trotzdem beschleunigen.

Backlinks von anderen Webseiten

Wer sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung befasst, der wird früher oder später auf den Begriff Backlink stoßen. Als Backlink wird eine URL bezeichnet, welche von einer externen, unabhängigen Website auf Ihre verweist. Backlinks sind für Suchmaschinen ein wichtiger Indikator für das Ranking, da diese sie Seriosität der verlinkten Seite stärken. Gute Inhalte und relevante Themen werden im Internet häufiger verlinkt beziehungsweise geteilt als schlechte Inhalte und veraltete Trends. Somit werden Backlinks werden als vertrauensvolle Empfehlungen gewertet.

Backlink-Analyse durchführen

Um sich ein sauberes Linkprofil aufzubauen, können Sie zunächst bestehende Backlinks mit Tools wie der Google Search Console, Ahrefs und Majestics identifizieren. Verschaffen Sie sich eine Übersicht und eliminieren Sie schlechte Backlinks. So können Sie vermeiden, dass diese Verlinkungen sich negativ auf das Ranking Ihrer Website auswirken.

Was ist ein schlechter Backlink?

Um eine Verschlechterung Ihres Rankings zu vermeiden, müssen Sie unbedingt Backlinks vermeiden, die …

  • von Seiten stammen, die sehr viele externe Verlinkungen aufweisen
  • kein Ziel (mehr) haben
  • von Seiten stammen, die keinerlei Mehrwert bieten und/oder voller Werbung sind
  • von Seiten stammen, welche nichts mit den Keywords oder oder Ihren Themen zu tun haben

Backlinks kaufen: vermeiden Sie diesen Fehler

Nicht selten kommt es vor, dass Backlinks gekauft werden, wobei dies früher noch häufiger vorkam als heute. Das liegt daran, dass Suchmaschinen im Laufe werden Suchmaschinen immer besser darin wurden (und es noch werden), den inhaltlichen Zusammenhang zwischen zwei Webseiten zu erkennen und unseriöses Linkbuilding abzustrafen. So macht es keinen Sinn mehr, Links von ausländischen und anders sprachigen Webseiten einzukaufen oder gar von Seiten, die inhaltlich nicht zu Ihrem Thema passen. Eine große Anzahl hochwertiger Backlinks ist noch immer ein Mittel, um gute Rankings zu erzielen oder zu behalten. Wichtig ist, dass die Links echt sind und von Websites stammen, welche zu Ihrem Unternehmen sowie Ihrer Zielgruppe passen.

Backlinks aufbauen: So geht es richtig

Der Aufbau von Backlinks (Linkbuilding) sollte nicht zu schnell und gut durchdacht durchgeführt werden.

1. Gastartikel

Werden Sie zum Gastautor. In meisten Fällen sind Sie mit Ihrem Unternehmen mit einer Branche oder einem Themenfeld besonders vertraut. Treten Sie an Online-Magazine heran und bieten Sie an, einen Gastartikel zu schreiben. Sie können auch einen bereits geschriebenen, jedoch noch nicht veröffentlichten Beitrag anbieten. Alternativ können Sie auch in Suchmaschinen nach „Gastbeitrag“ oder „Gastautor werden“ suchen und einige Anfragen stellen.

2. Links von Bloggern

Eine gute Option, um authentische Backlinks zu generieren, ist die Zusammenarbeit mit Bloggern. Diese können Ihre Produkte oder Dienstleistungen testen und aus erster Hand berichten. So erhalten Sie nicht nur einen seriösen Backlink vom Artikel, sondern eine authentische Bewertung.

3. Freebies (Kostenlose Downloads)

Um mehr Menschen auf Ihre Website zu bringen, können Sie neben SEO-Content auch Freebies oder (Linkable Assets) nutzen, um natürlichen Backlinks zu generieren und diese auf Ihrer Website kostenlos zum Download anbieten. Beispiele für Freebies sind Anleitungen und Leitfäden, Rezeptbücher, Listen, Infografiken, Ratgeber. Weitere Linkbuilder sind interessante, lustige oder informative Bilder und Videos.

4. Web- und Firmenverzeichnisse

Ein guter Weg, um die ersten Backlinks zu generieren, können Sie damit beginnen, Ihr Unternehmen in Web- und Firmenverzeichnissen zu listen. Nutzen Sie zudem die branchenspezifischen, lokalen und allgemeinen Verzeichnisse.

5. Linkbuilding Outsourcen

Nicht jedes Unternehmen hat ausreichend Zeit für den Linkkaufbau. In diesem Fall kann das Outsourcing des Linkaufbaus sinnvoll sein. Wenn Sie sich an einen externen Dienstleister wenden, sollten Sie sich jedoch darüber informieren, woher die Links stammen und in welcher Frequenz sie veröffentlicht werden. Sollte diese Information nicht klar ersichtlich sein, dann fragen Sie nach. Erhalten Sie eine unklare oder gar keine Antwort, sollten Sie von einer Zusammenarbeit unbedingt absehen.

Wir von Whitepress übernehmen gerne das Linkbuilding für Sie. Hierbei greifen wir auf die oben beschriebenen Maßnahmen zurück. Sprechen Sie uns einfach an und wir erläutern Ihnen, wie wir beim Linkaufbau vorgehen.

Was ist wichtiger? Onpage- oder Offpage SEO?

Um Ihre Website zu optimieren, sind sowohl die Offpage- als auch die Onpage Suchmaschinenoptimierung essenziell, weshalb sich diese Frage pauschal nicht beantworten lässt. Es lässt sich jedoch klar sagen, dass die Bedeutung von Backlinks im Laufe der Zeit abgenommen hat und die Qualität der Inhalte und das Nutzerverhalten immer mehr an Bedeutung gewinnen. Setzen Sie ausschließlich auf Offpage SEO, dann kann es trotzdem vorkommen -und das ist nicht unwahrscheinlich-, dass Ihre Website trotz allen Bemühungen kein besseres Ranking erzielt. Anders verhält es sich jedoch mit der Onpage SEO. Diese kann Ihnen auch unabhängig von den Offpage Maßnahmen zu dem gewünschten Top-Ranking verhelfen.

So arbeitet Google

Damit die Suchmaschine den Nutzern auch entsprechende Ergebnisse zu ihren Suchanfragen zur Verfügung stellen kann, muss Google zunächst einmal das Angebot (also alle im Internet vorhandenen URLs) kennen. Hierzu crawlt (durchsucht) der Google Bot konstant alle existierenden Webseiten und prüft, ob neue Informationen vorhanden sind. Diese werden anhand verschiedener Faktoren bewertet und den zahlreichen Suchanfragen zugeordnet. Je häufiger Nutzer auf einen Link klicken und je länger sie auf der Website verweilen, als umso wichtiger wird diese URL von Google eingestuft und steigt im Ranking.

Zwei Google Bewertungsdimensionen

Google unterscheidet bei der Bewertung von Inhalten zwischen Relevanz und Qualität. Um die Relevanz einer URL zu bewerten, nutzt Google in etwa 200 Rankingfaktoren, von denen nur ein kleiner Anteil von Google offiziell bestätigt wurde.

Die Relevanz einer URL wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Reputation, Trust, Autorität und Popularität der Quelle beziehungsweise Domain
  • Zweck, Expertise und Erreichbarkeit des Dokuments beziehungsweise Contents
  • Wie diese genau die einzelnen Rankingfaktoren von Google gewichtet werden, ist unklar. Durch die konstanten Änderungen beziehungsweise Optimierungen des Google Algorithmus ändert sich auch die Periodisierung der einzelnen Faktoren.

E-A-T

Seit 2018 beschreibt Google mit E-A-T einen eigenen Qualitätsstandard für Websites. Dabei steht E-A-T für Expertise (Fachwissen), Authority (Autorität) und Trust (Vertrauenswürdigkeit). Wie genau diese Standards aussehen hat Google in den Quality Rater Guidelines festgehalten.

Besonders relevant ist der E-A-T Standard für Branchen wie Finanzen oder Gesundheit.

Indizierung bei Google

Der Begriff Indexierung beschreibt die Aufnahme von Informationen in einen Index. Wenn Sie eine neue Website veröffentlicht haben, kann es einige Zeit dauern, bevor sie gecrawlt und somit indexiert wird. Indexieren bedeutet, dass Google alle relevanten Informationen, welche beim crawlen gefunden, wurden sorgsam in einem Suchindex erfasst. Jedes Wort, das Crawler auf einer indexierten Website gefunden haben, erhält einen Eintrag. Dies ermöglicht es der Suchmaschine, sekundenschnell passende Suchergebnisse abzurufen.

Bestätigte Google Rankingfaktoren

Um relevante Ergebnisse liefern zu können, welche nicht manipuliert werden, hält Google einen Großteil der Bewertungskriterien unter Verschluss. Die folgenden Rankingfaktoren wurden bereits offiziell bestätigt und sollten von Ihnen bei der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt werden:

  1. Backlinks von externen Webseiten (diese sollten hochwertig und natürlich sein)
  2. Relevanz und Qualität des Contents (das gelieferte Ergebnis sollte den Anforderungen der Suchanfrage gerecht werden)
  3. Bekanntheit des Unternehmens, auf deren Webseite die Inhalte veröffentlicht werden
  4. Usability (diese sollte für eine einfache Navigation optimiert werden)
  5. Nutzerverhalten wie Verweildauer, Click-Through Rate etc.
  6. Technische Faktoren wie beispielsweise klare Strukturen, Mobilfreundlichkeit und geringe Ladezeiten
  7. Brand bzw. Marken-Nennungen bei in der Branche relevanten Medien

Welche Ergebnisse einem Nutzer bei der Suche auf der SERP angezeigt werden, hängt außerdem davon ab, wo er sich befindet (Standort) und welches Endgerät genutzt. Aber auch das bisherige Suchverhalten spielt eine Rolle.

Google Core Web Vitals

Die Core Web Vitals von Google bieten Ihnen die Möglichkeit, eine detailliertere Einschätzung Ihrer Webseite hinsichtlich der Usability zu erhalten. Aber nicht nur das. Google gibt Ihnen außerdem eine Hilfestellung für Optimierungsmaßnahmen an die Hand.

Ihr Ergebnis setzt sich aus drei Teilanalysen zusammen; First Input Delay (FID), Largest Contentful Paint (LCP) und Cumulative Layout Shift (CLS). Die Grundlage für alle drei Messwerte ist die Ladezeit Ihrer Seite.

Diese Tools berechnen die Core Web Vitals für Sie:

  • Google Search Console
  • Google PageSpeed Insights
  • Google Lighthouse
  • Chrome DevTools
  • Chrome UX Report
  • Chrome Web Vitals Extension

Google Algorithmus

Mit dem Google Algorithmus bewertet die Suchmaschine Webseiten. Der Suchalgorithmus durchsucht zu bestimmten Suchanfragen alle von Google indexierten Informationen und dient als Basis für die Reihenfolge der Suchergebnisse auf der SERP.

Google Algorithmus-Updates

Um die Suchergebnisse für Nutzer noch besser zu machen, testet und verändert Google konstant seinen umfassenden Algorithmus und führt jährlich Hunderte kleine Änderungen durch. Besonders großen Einfluss auf das Ranking und die Position auf der SERP-Seite haben die sogenannten Core-Updates. Diese werden von Google mittlerweile sogar mit Vorlauf auf Twitter angekündigt.

Das sind die wichtigsten und aktuellsten Core Updates des Google Algorithmus:

1. Google Core Update Dezember 2020

Es scheint, als standen bei diesem Update Wörterbücher und Lexika im Fokus der Suchmaschine, aber auch die Seiten rund um das Thema Gesundheit, Finanzen, Bildung, Online-Shopping, Reisen und Arbeiten spürten den Einfluss des Updates.

2. Google Core Update Mai 2020

Auch im Mai 2020 wurde von Google erneut ein Core Update durchgeführt. Dieses nahm vor allem Inhalte unter die Lupe und sorgte dafür, dass einige Big Player von der ersten SERP vertrieben wurden, da deren Inhalte auf Keywords und nicht auf Suchintensionen basierten.

3. Google Core Update Januar 2020

Von dieser Aktualisierung waren vor allem Webseiten aus dem Gesundheits- und Finanzsektor betroffen. Laut Google wurde vor allem die Vertrauenswürdigkeit der Sites geprüft. Dies hatte zur Folge, dass die betroffenen Seiten entweder stark im Ranking anstiegen oder ihre Position rasant verloren.

Google Updates, von denen Sie gehört haben sollten

Speed Update (2018)

Der PageSpeed, also die Ladezeit einer Webseite, ist schon länger als seit 2018 ein wichtiger Rankingfaktor für die Google SEO. Mit dem Update in diesem Jahr verdeutlichte die Suchmaschine noch mal, wie wichtig dieser Faktor auch für die für die mobile Suche ist.

RankBrain – Machine Learning im Google Algorithmus (2015)

Im Herbst 2015 gab das Unternehmen bekannt, dass es bereits einige Monte lang den RankBrain nutze. Dabei handelt es sich um einen Rankingfaktor, welcher im Gegensatz zu den anderen Google Ranking-Faktoren auf Machine Learning basiert. Das bedeutet, dass sich dieser Algorithmus konstant selbst verbessert. RankBrain wird bei jeder Suchanfrage aktiv und lernt somit das Suchverhalten und die Erwartungen der Nutzer besser zu verstehen.

Google Mobile Update & mobile-first Index (2015)

Mit diesem Update setzte Google es sich zum Ziel, die mobile Suche benutzerfreundlicher zu gestalten. Obwohl dieses Update im Voraus angekündigt wurde, verpassten viele Unternehmen die Chance, ihre Websites für Mobilgeräte zu optimieren und verloren ihr Top Ranking. Ein weiteres Mobile-first Update wurde im Mai 2016 durchgeführt.

Hummingbird Update 2013

Um die Nutzer-Intention hinter Suchanfragen besser verstehen zu können, führte Google 2013 das Hummingbird Update ein. Von diesem Zeitpunkt an war es der Suchmaschine möglich, semantische Beziehung zwischen den einzelnen Wörtern zu erkennen und dieses Wissen zu nutzen.

Penguin Update 2012

Google führt regelmäßig verschiedenste Updates durch, so auch das Penguin Update im April 2012. Dieser neu eingeführte Qualitätsfilter erleichterte die Identifizierung von Spam und Keyword-Stuffing sowie von unnatürlichem Aufbau von Backlinks. Durch dieses Update wurden viele Websites abgestraft, während Unternehmen, welche ein natürliches Backlink Profil aufwiesen, im Ranking stiegen.

Panda Update 2011

Das Panda Update im Jahr 2011 zur Prüfung des Mehrwertes von Inhalten für Nutzer. Mit dem Update brachte führte Google einen Qualitätsfilter für die Bewertung von Webseiten-Inhalten. Bis 2014 gab Google immer wieder bekannt, dass es neue Versionen vom Panda Update geben wird. Von da an wurden die Aktualisierungen nicht mehr an die Öffentlichkeit kommuniziert.

Data Refresh

Neben den offiziellen Google Updates führt die Suchmaschine auch regelmäßig einen sogenannten Data Refresh durch. Zwar erhebt Google beispielsweise durch das Crawling konstant, fast in Echtzeit Daten, dennoch findet in gewissen Intervallen ein Data Refresh statt. Der Unterschied zwischen einem Update und dem Data Refresh liegt darin, dass bei einem Update einzelne Ranking-Faktoren angepasst oder neu gewichtet werden, was großen Einfluss auf das Ranking haben kann. Bei einem Data Refresh hingegen liegt der Fokus darauf, Informationen für den Algorithmus aufzufrischen.

Vermeiden Sie diese 13 Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung

SEO ist komplex und die Maßnahmen zum Teil sehr kompliziert. Kein Wunder also, dass es immer wieder zu Fehlern bei der Optimierung kommt. Im Folgenden haben wir 13 Fehler aufgelistet, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

Fehler 1: Kein relevanter Content

Fehler 2: Keine Optimierung von Title Tag und Description

Fehler 3: Schlechte Keywordrecherche

Fehler 4: Keine Optimierung für Mobilgeräte

Fehler 5: SEO Optimierung ausschließlich für Google

Fehler 6: Fehlende XML Sitemap

Fehler 7: Fehlerhaftes Link Building

Fehler 8: Unzureichende und/oder unregelmäßige Prüfung von SEO- und UX-Status

Fehler 9: Duplicate Content

Fehler 10: Bezahlte Backlinks

Fehler 11: HTTP-Status- und Server-Probleme

Fehler 12: Verwendung von Flash-Inhalten

Fehler 13: Unzureichend optimierte externe und interne Verlinkungen

Die optimale SEO-Strategie

Wenn Sie in den organischen Suche bei Suchmaschinen wie Google in den Suchergebnissen ganz oben erscheinen wollen, also eine der Top Positionen einnehmen wollen, dann geht das nicht ohne eine SEO-Strategie. Bei der Entwicklung einer Strategie für die Suchmaschinenoptimierung müssen Sie sich mit Ihren Zielen, den Angeboten und Ihren Zielgruppen auseinandersetzen und einen SEO-Check durchführen, Ihr aktuelles Ranking prüfen, die relevantesten Suchbegriffe recherchieren und für sich nutzen sowie sinnvolle SEO Maßnahmen entwickeln.

Eine optimale SEO-Strategie umfasst sowohl Onpage- als auch Offpage SEO.

Mögliche Ziele einer SEO-Strategie

Egal, ob Sie mehr Sichtbarkeit zu relevanten Suchbegriffen auf Google und Co. erhalten, Ihren Webseitentraffic erhöhen, mehr Leads generieren oder mehr Verkäufe erzielen wollen, mit einer Strategie für die Suchmaschinenoptimierung kommen Sie Ihrem Ziel ein Stück näher. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Ziel messbar (SMART) ist und legen Sie klare KPIs fest, die Sie immer wieder evaluieren können.

Die folgende SEO-Strategiepyramide verdeutlicht, dass an der Spitze das Ziel steht, welches aus Unternehmens-, Marketing -und Vertriebszielen abgeleitet werden sollte und erst am Ende die Auswahl der Maßnahmen.

SEO-Strategiepyramide

Zielgruppendefinition: So geht’s richtig

Versetzen Sie sich in Ihre Kunden hinein. Betreiben Sie eine ausführliche Recherche darüber, wie Ihre Kunden leben, was sie interessiert, welche Probleme und Wünsche sie beschäftigen und welchen Trends Sie folgen. So verstehen Sie Ihre potenziellen Kunden besser und haben die optimale Grundlage für Ihre Keywordrecherche.

Tools für den SEO-Check

Um herauszufinden, auf welche Keywords Sie bereits ranken und wo Ihre Konkurrenz bereits ein Top Ranking aufweist, stehen Ihnen verschiedene Analysetools zur Auswahl:

Maßnahmen auswählen: Weniger ist mehr

Überladen Sie sich nicht mit zu viel Arbeit. Wählen Sie gezielt einige wenige Onpage- und Offpage Maßnahmen aus und setzen Sie diese um. So können Sie sich besser auf die ersten Schritte der Suchmaschinenoptimierung konzentrieren. Nach und nach können Sie Ihre Strategie um neue Maßnahmen erweitern.

Sie wollen ein großes SEO-Projekt beginnen? Dann können Sie sich Unterstützung von einer Agentur wie unserer holen.

SEO Features: Diese kostenlosen Tools sollten Sie kennen

SEO Tools sind die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung. Sie helfen Ihnen mit einer detaillierten Analyse dabei, das Optimierungspotenzial Ihrer Seite zu erkennen und zeigen Ihnen alle hilfreichen Tipps und Tricks.

Nicht für jedes Unternehmen reichen die Möglichkeiten von kostenlosen Tools aus, für den Anfang Ihrer Suchmaschinenoptimierung möchten wir Ihnen jedoch 16 kostenfreie Tools an die Hand geben:

  1. Google Analytics: Web Analytics
  2. Google Search Console: Sichtbarkeit, Technik
  3. Google Trends: Keyword-Recherche
  4. Google Update Analyse: Sichtbarkeit
  5. Google Mobile-Friendly Test: Technik
  6. SISTRIX Smart: OnPage Analyse
  7. PageSpeed Insights: Ladezeit-Analyse
  8. Seobility SEO Check: OnPage und Technik
  9. Matomo Analytics: Web Analystics
  10. AnswerThePublic: Keyword-Tool
  11. Chrome DevTools: Technik, Entwickler-Tools
  12. Tiny JPG/PNG Image Optimizer: Tool zur Komprimierung von Bildern
  13. OpenLinkProfiler: Backlink Analyse
  14. Bing Webmastertools: Sichtbarkeit und Technik
  15. Ryte FREE: OnPage SEO
  16. Screaming Frog SEO-Spider: OnPage und Technik

Aufgaben eines SEO Managers

Ein SEO Manager übernimmt alle wichtigen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung von der Konzeption einer Strategie über die Planung bis hin zur Durchführung der Maßnahmen sowie das Projektmanagement.

Zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung befasst sich der SEO Manager einer Keywordrecherche. Basierend auf den Ergebnissen erarbeitet er eine umfassende Strategie. Diese umfasst in der Regel sowohl Onpage als auch Offpage Maßnahmen. Die gewählten Maßnahmen werden konstant überwacht, optimiert und weiterentwickelt.

Event Tipps zum Thema SEO

Wenn Sie sich für das Thema Suchmaschinenoptimierung interessieren oder diese sogar schon aktiv betreiben, dann sind die folgenden Veranstaltungen vielleicht genau das Richtige für Sie. Diese Events bieten Ihnen ganzjährig die Möglichkeit, beim Thema SEO Up-to-Date zu bleiben.

SEO CAMPIXX https://www.campixx.de

OMT https://www.omt.de/konferenz/

SEO Day https://www.seo-day.de

SEA Camp https://www.sea-camp.de

Content Gipfel https://content-gipfel.de

SEOkomm https://www.onlineexpertdays.com/seokomm/

SMX Advanced https://smxadvanced.eu

Hallo Digital https://hallo.digital/convention/

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