Was du über Content Marketing wissen solltest?

Content Marketing - was ist das?
Der Einfluss von etablieren Werbemaßnahmen sinkt immer weiter, vor allem dann, wenn eine Firma eine besonders junge Zielgruppe erreichen möchte. In Zeiten des Social Media Marketing, zahllosen Newslettern und weit verbreiteten Werbebannern müssen Unternehmen neue Wege finden, potenzielle Käufer zu erreichen. Doch im Vordergrund steht heute das Vertrauen zur Marke und eine langfristige Bindung an das eigene Unternehmen zu schaffen.
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Mit der Marketing Technik Content Marketing stehen dir und deinem Unternehmen neue Wege der Kommunikationsstrategie zur Verfügung, welche auch langfristig und nachhaltig erfolgreich sind, deine Kunden an dich bindet und im besten Fall sogar zu Markenbotschaftern macht.

Inhaltsverzeichnis:

1. Content Marketing Definition
2. Worin unterscheiden sich Content Marketing und Content Management?
3. Content- und Inbound Marketing
4. Werbung vs. Content Marketing
5. Gute Gründe für Content Marketing
6. Vorteile des Content Marketings
6.1. Weitere positive Aspekte des Content Marketings
7. Nachteile und Risiken von Content Marketing
8. Was ist das Ziel von Content Marketing?
8.1. Machen deine Ziele SMART
9. Content Marketing: welche Inhalte eignen sich?
9.1. Anleitungen
9.2. Blogartikel
9.3. E Books & Whitepaper
9.4. Infografiken
9.5. Memes
9.6. Newsletter
9.7. Podcasts
9.8. Social Media Content
9.9. Testimonials / Influencer Marketing
9.10. Videos
9.11. Webinare
10. Was macht guten Content aus?
11. Beispiele für gutes Content Marketing 
11.1. John Deere: "The Furrow Magazine"
11.2. Hornbach
11.3. Dr. Oetker
11.4. Slack
11.5. HubSpot
12. Der Content Marketing Prozess: Grundlegende Prinzipien
12.1. Buyer Personas
12.2. Storytelling
12.3. Inbound Methode
12.4. Pull- vs. Push-Marketing
13. Für wen ist Content Marketing geeignet?
14. Der Content Marketing Prozess: Grundlegende Prinzipien
14.1. Buyer Personas
14.2. Storytelling
14.3. Inbound Methode
14.4. Pull- vs. Push Marketing
15. Content Marketing – wohin soll der Content gehen?
16. Warum in Content Marketing investieren?
17. Content Marketing: ROI berechnen
18. Content Marketing in Kombination mit anderen marketingstrategischen Elementen
18.1. Content Marketing und SEO
18.2. Content Marketing und bezahlte Werbung
18.3. Content Marketing und Social-Media-Werbung
18.4. Content Marketing und Corporate Publishing
18.5. Content Marketing und Journalismus
18.6. Content Marketing und Branded Content
19. Content Marketing Strategie entwickeln
19.1. SWOT-Analyse für Content Marketing 
20. Content Marketing Schritt für Schritt
21. Vermeide diese Fehler im Content Marketing 
22. Hilfreiche Tools für Content Marketing 
23. Content Marketing Events

1. Content Marketing Definition

Vorab ein Zitat des Gründers des Content Marketing Institute (Joe Pulizzi):

Content Marketing is a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly-defined audience – and, ultimately, to drive profitable customer action.

Als Content Marketing (deutsch: Inhaltsmarketing) wird eine digitale Online Marketing Strategie bezeichnet, welche sich sowohl für B2B als auch B2C Beziehungen anwenden lässt. Content-Marketing zählt laut Definition zu den Instrumenten von Inbound Marketing, einem Teilbereich von Online Marketing. Content Marketing ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation, bei dem in erster Linie die Steigerung der Reichweite, Bekanntheit des Unternehmens, die Leadgenerierung sowie der Aufbau von Links bzw. die Suchmaschienenopimierung im Vordergrund stehen. Um diese Ziele zu erreichen, kommen unter anderem PR, E-Mail-Marketing, Social Media Kampagnen zum Einsatz.

Durch Content Marketing erfahren potenzielle Kunden bereits beim ersten Kontakt mit deinem Unternehmen, was dir wichtig ist, welchen Mehrwert sie von deiner Marke erwarten können und bleibst gleichzeitig positiv im Gedächtnis.

Beim Content Marketing werden bestehende und potenzielle Kunden mithilfe von wertvollem Content strategisch unterhalten, informiert und zur Interaktion beziehungsweise zum Kauf deines Produktes oder zur Inanspruchnahme von deinem Service animiert. Es umfasst nicht nur die Erstellung, sondern auch die Planung und Distribution von Inhalten.

Der Fokus von Content Marketing Kampagnen liegt im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing auf dem Content und nicht auf dem eigenen Produkt oder dem eigenen Leistungsangebot.

Mithilfe von zielgruppenrelevantem Content, wie einem wöchentlichen Newsletter zum abonnieren sollen in erster Linie Inhalte geboten werden, welche Leads generieren und Interessenten gewinnen können. Content Marketing lässt sich sowohl B2B als auch B2C hervorragend anwenden, die Hauptsache ist, dass du wertvollen Inhalt verbreitest.

2. Worin unterscheiden sich Content Marketing und Content Management?

Während Content Marketing als Teil von Inbound Marketing eine eigene Disziplin ist, wird als Content Management der Prozess im Content Marketing beschrieben, während dem Content Ideen entwickelt, Inhalte erstellt und eingepflegt werden.

3. Content- und Inbound Marketing

Content Marketing ist ein wichtiger Bestandteil des Inbound Marketings. Unter Inbound Marketing versteht man die Reaktion auf das Nutzungsverhalten der User im Internet. Inbound Marketing ist eine Unterdisziplin des Online Marketings.

Heutzutage ist es üblich, dass deine Kundschaft, bevor sie Kaufentscheidungen trifft, im Internet unter Anderem über die Produkt- oder Servicequalität sowie die Verfügbarkeit recherchiert und sich, wenn vorhanden, Bewertung anderer Kunden durchliest. Im Gegensatz zu herkömmlicher Werbung wird bei einer Content Marketing Strategie der Fokus nicht auf das Anpreisen von Produkten oder Dienstleistungen gelegt. Anstatt durch E-Mail Marketing oder Newsletter Marketing direkte Werbebotschaften zu versenden und aktiv zum Kauf aufzufordern, wird eine auf die Zielgruppe zugeschnittene Content Strategie entwickelt. Im Rahmen der Content Strategie sollen Inhalte der Zielgruppe einen Mehrwert bieten, damit langfristig Vertrauen zum Unternehmen aufgebaut wird.

Content vs inbound marketing

https://blog.brandmovers.dk/

4. Werbung vs. Content Marketing

Der Unterschied zwischen herkömmlicher Werbung wie TV-Werbung, Plakaten oder Online-Bannern und strategischem Content Marketing liegt vor allem darin, dass Unternehmen mit einer Content Marketing Strategie ihre Zielgruppe über die Informationssuche im Web erreichen. Dafür wird für die Zielgruppe interessanter, hilfreicher oder unterhaltsamer Content erstellt und auf verschiedensten Kanälen verbreitet.

Beim herkömmlichen Marketing werden Inhalte unter anderem in Werbeanzeigen, als Banner auf externen Webseiten oder in diversen Sozialen Netzwerken präsentiert.

Werden einem potenziellen Kunden Content Marketing Inhalte präsentiert, entscheidet dieser selbst, ob die zur Verfügung gestellten Informationen relevant sind und ob er sich mit ihnen auseinandersetzen möchte (Pull-Marketing). 

Anstatt also potenzielle Kunden mit aufdringlichen und nichtssagenden Werbebotschaften zu stören, liefere beispielsweise auf deinem Blog, in deinem e Book oder auf deinem Social Media Kanälen genau die Informationen, nach denen sie gesucht haben. Dies sorgt dafür, dass du an Ansehen gewinnst und potenzielle Käufer dir schneller vertrauen.

5. Gute Gründe für Content Marketing

Im Vergleich zu früher, als Kunden noch im Geschäft zu Käufen inspiriert wurden, findet dies heutzutage vor allem im Internet statt. Das Kauf- und Nutzerverhalten hat sich gewandelt. In den meisten Fällen informieren sich Kunden über die Suchplattform Google über alle relevanten Themen. Dies gilt laut einer Studie des Content Marketing Institutes (CMI) für 81 Prozent der Einkäufer. Hierfür stehen ihnen Nachrichtenportale, Blogs und Foren, Soziale Netzwerke, deine eigene Webseite und viele weitere Content Formate zur Verfügung. Es wurde nachgewiesen, dass 24 Prozent der befragten Einkäufer Informationen aus erster Hand des Verkäufers bevorzugen, wenn sie sich über ein Produkt oder eine Dienstleistung informieren. Mache dir das zunutze!

Außerdem wurde belegt, dass mehr als die Hälfte der Kaufentscheidungen bereits getroffen wurden, noch bevor der Kunde handelt und Kontakt zum Unternehmen aufgenommen wird. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Menschen eher dazu neigen, nach explizit Informationen zu suchen statt nach Produkten.

Profitiere mit deinem Unternehmen davon und mache Informationssuchende zu potenziellen Kunden! Um die Bekanntheit deines Unternehmens zu steigern und eine langfristige Bindung zwischen deinem Unternehmen und deinen Kunden aufzubauen, musst du dafür Sorge tragen, dass du die gesuchten Inhalte ansprechend aufbereitest und kostenlos dort anbietest, wo deine Zielgruppe unterwegs ist. Dies lässt sich mit einer der Marketing Methode Content Marketing ganz einfach erreichen. Spielst du den Content auf einer zielgruppenrelevanten Plattform aus, steigert dies sowohl deine Reichweite als auch das Vertrauen der User in deine Marke.

Mache dir sich einen genauen Plan über die Bedürfnisse, Probleme und Wünsche deiner Zielgruppe, gestalte relevanten Inhalt und sorge so für eine langfristige Kundenbindung. Vielleicht ergibt sich sogar ein Themenfeld beziehungsweise eine Content Strategie, bei der du als Experte mit deinem Know How auftreten, Tipps geben und sich somit von deiner Konkurrenz abgrenzen kannst.

6. Vorteile des Content Marketings

Bei dieser Unterdisziplin vom Online Marketing stehen nicht die eigenen Produkte oder der eigene Service, sondern der Kunde im Vordergrund. Während du sich im Rahmen der Entwicklung einer Strategie genau mit deinen potenziellen Kunden auseinandersetzt, erhältst du wertvolle Informationen über deine Zielgruppe. Im Gegensatz zu einer Anzeigenkampagne, die irgendwann beendet ist, hast du mit einem e Book oder Blog eine Plattform, auf der dein Content langfristig präsent bleibt.

Ein gut durchdachter Blog mit zielgruppenrelevanten Inhalten sorgt dafür, dass du eine treue Leserschaft und somit treue Kunden erhältst. Sprichst du mit deinem Content ein Thema an, welches für deine Zielgruppe von großer Bedeutung ist, kann dies für mehr Reichweite und mehr Umsatz sorgen.

Sind Nutzer auf einer Plattform von Inhalten überzeugt und begeistert, kommt es nicht selten vor, dass sie dies mit ihren Freunden und Bekannten teilen und sie somit zu Markenbotschaftern für deine Produkte werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du den Content für verschiedene Plattformen weiterverwenden kannst, indem du den Content immer wieder neu aufbereitest. Du betreibst beispielsweise als Gewürzhersteller einen Blog für Rezepte? Dieses Thema könntest du auch in einem e Book zusammenfassen. Achte bei der Erstellung der Inhalte außerdem darauf, dass diese auch zu deiner Corporate Publishing Strategie passen und denke bei der Planung deines Contents genau darüber nach, auf welcher Plattform du die geplanten Inhalte ebenfalls veröffentlichen könntest, wo dein Thema gut platziert ist und in welchem Format du es darstellen könntest. Teilen Inhalten auf deinem eigenen Blog, auf deinem Instagram Channel oder in einem Freebie, ist dies die beste Grundlage für kostengünstiges Marketing.

Durch Content Marketing erreichst du außerdem mehr Besucher über Google (SEO). Im Gegensatz zu herkömmlichem Outbound Marketing kostet Content Marketing deutlich weniger und generiert deutlich mehr Leads.

6.1. Weitere positive Aspekte des Content Marketings:

  • Es ist messbar.
  • Content Marketing Strategien sind kosteneffizient.
  • Eine Content Strategie steigert deinen Website Traffic.
  • Du gestaltest Content, welchen du für deinen Blog, e Books oder deine Social Media Kanäle wiederverwenden kannst.
  • Du erfährst mehr über deine Zielgruppe und bietest dieser Mehrwert.

7. Nachteile und Risiken von Content Marketing

Aller Anfang ist schwer. Es kann vorkommen, dass du zu Beginn den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst. Mache dich zunächst mit den Grundlagen vertraut und plane deine Schritt für Schritt. An diesem Plan kannst du orientieren wie an einem Inhaltsverzeichnis. Falls du dennoch unsicher ist, wie du am besten vorgehest, kannst du die Hilfe von einem erfahrenen Content Marketer beziehungsweise Content Strategen in Anspruch nehmen. Dieser kennt sich mit dem Thema bestens aus, egal ob B2B oder B2C und steht dir bei allen Fragen zur Seite.

Du siehst keine Erfolge? Content Marketing bringt dir nicht von heute auf morgen mehr Verkäufe. Mit deinem eignen Blog kannst du zum Experten für ein Thema werden und potenzielle Kunden von deiner Marke überzeugen und binden. Habe einfach etwas Geduld!

8. Was ist das Ziel von Content Marketing?

Beim Content-Marketing geht es darum, mithilfe von strategischer Planung und Kreation von Content potenzielle Kunden zu gewinnen und an das eigene Unternehmen zu binden. Auch die Positionierung der eigenen Marke beziehungsweise vom eigenen Unternehmen spielt eine essenzielle Rolle. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die potenziellen Kunden sowie deren Interessen und Probleme im Vordergrund stehen. Der gestaltete Content muss der Zielgruppe also einen Mehrwert bieten, beispielsweise, indem Unterstützung bei der Lösung von Problemen geboten wird, anstatt wie bei einem klassischen Outbound Marketing Prozess den eigenen Service oder die eigenen Produkte in den Vordergrund zu stellen.

Das grundlegende Ziel von Content- beziehungsweise Inbound Marketing ist, wie bei allen Marketing Methoden, die Steigerung des Umsatzes für das eigene Unternehmen. Schließlich bedeuten gute Inhalte im besten Fall mehr Leads beziehungsweise Conversions und somit mehr Traffic auf deiner Webseite, was dazu führt, dass immer mehr Kunden deine Produkte kaufen oder deinen Service in Anspruch nehmen. Nur wer Experte auf einem Gebiet wird und das Vertrauen der Zielgruppe gewinnen kann, der ist mit seiner Content Marketing Strategie auch erfolgreich.

8.1. Machen deine Ziele SMART

Sorge dafür, dass du nicht den Überblick verlierst und den Erfolg beziehungsweise Misserfolg deiner Aktionen auch genau im Blick hast. Stelle sicher, dass dein Content auch wirklich gut ankommt und dass du mit dem gewählten Thema den Nerv deiner potenziellen Kunden triffst, egal ob B2B oder B2C. Mache deine Ziele also SMART, was bedeutet:

S = Specific (Lege eine genaue Definition für deine Ziele fest. Zum Beispiel: "5 % mehr Umsatz".

M = Measurable (Mache deine Ziele mit quantifizierbaren Faktoren messbar.)

A = Attainable (Sorge dafür, dass deine Ziele einen Sinn verfolgen. "Mehr Follower" oder "mehr Erfolg" sind schlecht gewählte und schwer nachvollziehbare Ziele.)

R = Realistic (Dein Ziel muss realistisch sein.)

T = Timebound (Lege eigen genauen Zeitpunkt fest, an dem das Ziel erreicht werden soll.)

Mit dieser Methode kannst du für dein Unternehmen klare Ziele definieren und behältst den Überblick.

SMART ziele - graphic

https://blog.iconnewmedia.de/de/warum-sollte-ich-mir-nur-ziele-setzen-die-smart-sind/

9. Content Marketing: Welche Inhalte eignen sich?

Im Rahmen einer Content Marketing Strategie können verschiedene Content Formate zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass das gewählte Format sich auch wirklich dazu eignet, die gewählten Informationen zu vermitteln. Um Inhalte mit Mehrwert verständlich darzustellen, setzen immer mehr Unternehmen auf E-Books und Videos. Um besonders viele potenzielle Kunden zu erreichen, sollten die bereitgestellten Informationen von deinem Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Geeignete Content Formate zur Informationsvermittlung sind beispielsweise Blogbeiträge, Ratgeber (z. B. E-Books) Software, Infografiken, Whitepaper, Podcasts und Videos. Die Möglichkeiten, Content aufzubereiten und künftigen Kunden kostenlos zur Verfügung zu stellen, sind vielseitig.

Content Marketing Formate

https://punktzehn.de/

Hier stehen dir verschiedenste Formate von Video über Audio bis hin zu Text und Bild zur Auswahl. Am Besten überlegst du dir vor der Kreation, welche Formate für dich in Frage kommen und wie häufig du diese bespielen willst.

9.1. Anleitungen

Egal ob Rezept, Bauplan oder DIY Anleitung, so gut wie jede Branche bietet die Möglichkeit, Anleitungen zu erstellen. Wenn diese deiner Zielgruppe auch noch den Tag erleichtern können, hast du wunderbare Inhalte für deine Blogartikel, Videos, Social Media Kanäle und Co. gefunden.

9.2. Blogartikel

Blogs eigenen sich wunderbar dazu, um Menschen intensiv über ein Thema zu informieren. Mit regelmäßigen Beiträgen können Leser immer mehr in die Tiefe deiner Thematik eintauchen. Ein Blog ist außerdem ein gutes Aushängeschild für deine Expertise. Du solltest jedoch bedenken, dass die Pflege eines Blogs zeitintensiv ist, da alle Artikel fundiert recherchiert werden müssen. Hast du jedoch erst einmal einige Blogartikel verfasst und veröffentlicht, kannst du diese Inhalte bestens dazu nutzen, um sie für andere Plattformen wie deine Social Media Kanäle aufzubereiten.

9.3. E Books & Whitepaper

Diese Art Content bietet Lesern detaillierte Informationen zu einem Thema. Während ein e Book sogar DIY Anleitungen und Rezepte enthalten kann, sind Whitepaper deutlich wissenschaftlicher und in der Regel durch Belege wie Studien untermauert. Oftmals werden e Books und Whitepaper, auf der eigenen Webseite kostenfrei im Austausch Kontaktdaten wie die E-Mail-Adresse (für den Newsletterversand) zur Verfügung gestellt.

9.4. Infografiken

Du möchtest ein komplexes Thema verständlich darstellen, sodass alle relevanten Informationen in kürzester Zeit und ohne viel lesen erfasst werden können? Dann sind Infografiken das perfekte Content Format für dein Vorhaben. Diese lassen sich beispielsweise auf deiner Webseite, aber auch in Sozialen Netzwerken, Blogartikeln und in Newslettern verwenden. Durch diese Verbreitung generierst du nicht nur Bücklings und mehr Leads Sonden steigerst auch deine Reichweite.

9.5. Memes

Durch das Wachstum von Sozialen Netzwerken und damit verbundene Steigerung der Internetnutzung hat sich dieses Content Format in den verschiedensten Branchen und auch im B2B durchgesetzt. Treffen deine Memes den Nerv deiner Zielgruppe können sie viral gehen und die Zugriffe auf deiner Webseite in die Höhe steigen.

9.6. Newsletter

Newsletter Marketing bietet dir die Möglichkeit, Kunden regelmäßig über Neuigkeiten zu deinem Unternehmen, deinem Service oder deinen Produkten auf dem Laufenden zu halten. Außerdem kannst du Inspirationen bieten und auf aktuelle Angebote aufmerksam machen.

9.7. Podcasts

Du stehst in engem Austausch mit Experten deiner Branche? Dann ist ein Podcast genau das richtige für dich. Mit informativen Mitschnitten kannst du deine Hörer auf dem Laufenden halten und wirst als Unternehmen gleich viel persönlicher.

9.8. Social Media Content

In verschiednen Sozialen Netzwerken können Firmen vor allem junge Zielgruppen erreichen. Ist dein Unternehmen auf Social Media präsent, können Nutzer mit deiner Marke interagieren und dein Unternehmen bekommt einen Charakter. Die Netzwerke bieten das Potenzial, dass deine Marke mehr Aufmerksamkeit bekommt. Kommen Inhalte gut an, werden sie von Nutzern häufig geteilt, was sich positiv auf deine Reichweite auswirkt. Ein weiterer Vorteil von Sozialen Netzwerken: sind deine Kunden von deinem Produkt oder deinen Dienstleitungen überzeugt, werden sie selbst Inhalte teilen, ihre Erfahrung und Meinung teilen und somit ganz authentisch und ehrlich für deine Marke werben. Doch nicht nur im B2C Bereich, sondern auch für B2C bieten Soziale Netzwerke eine Vielzahl an Chancen. Bedenke jedoch, dass das Betreiben eines Kanals in einem Sozialen Netzwerk viel Zeit in Anspruch nimmt und du sich vorab intensiv mit dem Thema Social Media Marketing auseinandersetzen solltest.

9.9. Testimonials / Influencer Marketing

Überlasse die Werbung deinen Kunden. Genau so erhältst du ehrliches und authentisches Feedback zu deinen Produkten oder Dienstleistungen. Stellst du Influencern deine Produkte im Austausch gegen einen Beitrag auf deren Channeln zur Verfügung, bekommst du nicht nur einen kostengünstigen Werbeplatz, sondern steigerst automatisch die Sichtbarkeit deines Unternehmens. Greifen auf dieses Feedback zurück und präsentiere aussagekräftige Testimonials auf deiner Webseite.

9.10. Videos

Du kannst Inhalte für deine Zielgruppe als Video aufbereiten? Dann mach das auch. Zwar ist der Aufwand für die Produktion von Videocontent deutlich höher, doch erwiesenermaßen ist Bewegtbild heutzutage das beliebteste Content Format. Deine Videos kannst du auf deiner Webseite, in deinen Blogartikeln oder auch auf deinen Social Media Channeln veröffentlichen. Egal ob du ein Unternehmensportrait, Interviews, Erklärvideos oder Produktbeschreibungen erstellen willst, deinen Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt.

9.11. Webinare

Online Seminare, auch Webinare genannt, sind eine tolle Möglichkeit, wenn du direkt mit deinen Kunden in Kontakt treten und diese direkt einbeziehen willst. So kannst du mit deinem Know How als Experte glänzen, während deine Kunden Fragen stellen. Auch sind Seminare eine wunderbare Plattform für Diskussionen und Fragerunden, da die Teilnehmer ausreichend Zeit haben, um sich intensiv mit dem Inhalt deines Seminars zu befassen. Auch eignen sich Webinare für Live-Produktvorstellungen, sodass sie direkt zu Käufen anregen können.

Die Möglichkeiten, deine Inhalte zu gestalten, sind vielseitig. So sind weitere beliebte Content Formate unter anderem FAQs und Checklisten und Tutorials. Setze dich sich intensiv mit den verschiedenen Formaten auseinander und finde die Formate, welche am besten zu deinen Themen und deiner Zielgruppe passen.

10. Was macht guten Content aus?

In Zeiten, in denen das Internet voll von Informationen ist, sind gute Inhalte nicht selbstverständlich. Wichtig ist, dass du glaubwürdig und authentisch Mehrwert bietest und das Interesse deiner Käufer weckst. Planung ist hier das A und O, schließlich willst du Inhalte erstellen, welche genau zum Bedarf der Interessenten passt. Guter Content zeichnet sich durch die Nähe zur Zielgruppe sowie durch Relevanz der behandelten Themen aus.

11. Beispiele für gutes Content Marketing

Content Marketing ist schon lange ein wesentlicher Bestandteil von Inbound Marketing. Im folgenden Abschnitt teilen wir einige unserer Meinung nach gut gelungenen Content Marketing Beispiele.

11.1. John Deere: "The Furrow Magazine"

Traktorenhersteller John Deer nutze bereits 1895 eine Content Marketing Strategie um seine berühmten Maschinen zu bewerben. Hierfür rief er eine Zeitschrift (The Furrow Magazine) ins Leben, welche sich direkt an Landwirte richtete. Diese bekamen so regelmäßig Informationen über neue Methoden und Technologien welche sie dabei unterstützen sollten, ihre Arbeiten profitabler zu gestalten.

11.2. Hornbach

Der Markt für Heimwerksbeadarf bietet seinen Kunden auf der eigenen Webseite Inspiration für verschiedene Projekte. So erfahren Besucher beispielsweise, wie sie ihren Garten winterfest machen können und erhalten gleichzeitig nützliche Produktempfehlungen. Jedes Projekt wird vom Unternehmen genau erklärt. Zudem gibt es hilfreiche Tipps, Schritt-für Schritt-Anleitungen und Videos zu verschiedensten Themen. Statt einfacher Werbeanzeigen wird künftigen Kunden mit dieser Art Content ein richtiger Mehrwert geboten.

11.3. Dr. Oetker

Bereits seit über 130 Jahren inspiriert das Unternehmen seine Kunden mit Backrezepten auf ihren Verpackungen. Daraus wurde 1911 ein Schulkochbuch. Mittlerweile gibt es verschiedenste Koch- und Backbücher zum Kauf. Auf der Webseite von Dr. Oetker gibt es zudem eine Vielzahl an kostenfreien Rezepten. Nicht nur, dass das Unternehmen direkt die Rezepte für die eigenen Produkte mitliefert, im eigenen Online-Shop wird auch verschiedenstes Backzubehör verkauft.

11.4. Slack

Der Instant-Messaging-Dienst Slack erleichtert seit 2009 die Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen. Neben der jährlich stattfindenden Konferenz nutzt das Unternehmen unter anderem Videos dazu, um Führungskräfte bei ihren Anliegen beispielsweise mit Tutorials oder Demos zu unterstützen. So werden die Zuschauer konstant mit relevantem Content versorgt und das Interesse an der Konferenz sowie dem eigentlichen Service steigt.

11.5. HubSpot

Die CRM-Plattform von HubSpot bietet Firmen eine umfassende Lösung für Inbound-Marketing, Sales, CRM und Kundenservice. Um die eigenen Leistungen zu vermarkten, setzt HubSpot unter anderem auf einen informativen Blog inklusive Freebies rund um die Themen Inbound-Marketing, Sales, CRM und Kundenservice.

12. Für wen ist Content Marketing geeignet?

Wer schnelle Erfolge erzielen möchte, für den ist Content Marketing nicht die sinnvollste Strategie, denn Content Marketing zahlt sich vor allem auf lange Sicht aus. Wer also Zeit, Geduld und die nötigen Ressourcen mitbringt und wer eine intensive Bildung zu den Kunden aufbauen möchte, für den diese Form des Marketings optimal.

13. Der Content Marketing Prozess: Grundlegende Prinzipien

Damit du den gesamten Prozess auch vollkommen begreifen kannst, stellen wir dir verschiedene Konzepte des Content Marketings in Kürze vor.

Content Marketing - infographic

Bildquelle: de.contentbird.io/

13.1. Buyer Personas

Um deinen Content auch zielgruppengerecht zu gestalten und damit du mit deinen Inhalten erfolgreich bist, musst du dich in erster Linie mit den Bedürfnissen deiner Zielgruppe auseinandersetzen. Dazu kannst du sogenannte "Buyer-Personas", Nutzer- beziehungsweise Kundenprofile ausarbeiten. Im Rahmen dieser Methode entwickelst du eine fiktive Person, welche alle relevanten Merkmale deiner Zielgruppe verkörpert. Dazu zählen unter anderem das Alter, der Wohnort und Familienstand, der Beruf und das Einkommen, die Interessen, Wünsche und Ängste sowie Hobbys, Ziele und Werte. Diese Daten sammelst du und legst einen Steckbrief an. Im besten Fall suchst du dir im Internet noch ein Foto, welches sich gut als Gesicht deiner Persona eignet. Oftmals ist es sinnvoll, mehrere Personas anzulegen, da sich Wünsche und Interessen besonders zwischen Geschlechtern stark unterscheiden können. Wenn es nun also daran geht, Content zu erstellen, solltest du dich immer fragen, ob dieser auch gut ankommen wird.

13.2. Storytelling

Um Content qualitativ aufzubereiten, ist es essenziell, dass du dir vorab Gedanken darüber machst, wie du bei der Gestaltung von Inhalten vorgehen möchtest. Ohne Storytelling ist es nahezu unmöglich, dass Content Marketing funktioniert. Frage dich sich also, welche Geschichte du um die Informationen spinnen könnest, um das Interesse deiner Zielgruppe zu wecken.

Veranschaulichen lässt sich das Prinzip des Storytellings wie folgt; anstatt den Kinder direkt zu sagen, dass wahre Freundschaft unvergänglich ist, hat Diesney diese Botschaft im Film Cap und Capper gezeigt. Disney und auch andere Kinderfilmemacher bedienen sich dieser Methode nur zu gerne.

Nicht jedes Unternehmen hat die finanziellen Mittel, um einen aufwendigen Werbefilm zu drehen und jemanden mit dem Storytelling zu beauftragen. Keine Sorge, denn Storytelling lässt sich auch anderweitig anwenden. Mehr zum Thema kannst du unter anderem im Artikel "So wichtig ist Storytelling im Content-Marketing" von HubSpot nachlesen.

13.3. Inbound Methode

Damit du Interessenten besser verstehen können, musst du dich in diese hineinversetzen. Hierzu bietet sich das eine Methode vom Inbound Marketing an. Hierbei wird der Beziehungsaufbau zwischen potenzieller Kundschaft und Unternehmen in drei verschiedene Phasen gegliedert, das Anziehen, das Interagieren und das Begeistern. Zunächst geht es darum, dass du auf dein Unternehmen aufmerksam machst. Am besten funktioniert dies, wenn du Lösungen oder Informationen zu Problemen lieferst, welche deine Zielgruppe beschäftigen. Diesen Content verbietest du anschließend auf verschiedensten Kanälen. Als Nächstes baust du mittels Interaktion eine Beziehung zu deiner potenziellen Kundschaft auf. An dieser Stelle sammeln viele Unternehmen Informationen und Kontaktdaten, um den Content noch besser auszurichten. Dies geht beispielsweise durch Umfragen oder Formulare. Sorgst du letztendlich noch dafür, dass du auch nach dem Kauf noch präsent im Leben deiner Kunden bist, indem du weiterhin interessanten und hilfreichen Content bereitstellst, bleibst du im Gedächtnis und sorgst für weitere Käufe. Vergesse nicht; begeisterte Kundschaft ist die beste Werbung.

13.4. Pull- vs. Push Marketing

Wenn du dich mit Marketing auseinandergesetzt hast, sind dir bestimmt schon einmal die beiden Begriffe untergekommen. Unter Pull-Marketing versteht man die Umwandlung einer Werbebotschaft in einen vom Nutzer initialisierten Prozess. So stößt ein Nutzer im Internet zum Beispiel auf ein tolles Grillrezept und erhält dann noch die Möglichkeit, ein passendes Grillgewürz zu kaufen. Im Gegensatz dazu folgt herkömmliche Werbung dem „Push“-Prinzip. Dabei wird Werbung direkt an potenzielle Interessenten ausgespielt. Die bekanntesten Formate sind hier TV- und Radio-Werbespots, Print-Anzeigen sowie Werbebanner und ähnliche Online-Formate.

Push-prinzip

Das Push-Prinzip: https://www.modu-learn.de/

Beim Push Marketing werden Nutzer unter anderem durch Pop-up-Fenster oder Werbespots bei einem Prozess unterbrochen, was zur Folge hat, dass diese Art der Werbung häufig als aufdringlich wahrgenommen wird. Pull-Marketing bietet also den Vorteil, dass der Nutzer selbst auf deine Marke aufmerksam wird und selbstständig mit deinem Unternehmen in Interaktion tritt.

14. Content Marketing – wohin soll der Content gehen?

Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Content zu veröffentlichen. Von Sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter, Instagram und Pinterest über Foren, Podcast- und Video-Portale bis hin zu Webseiten und E-Mails sind die Möglichkeiten für Content Marketing endlos. Damit du mit deinen wertvollen Inhalten auch wirklich deine Zielgruppe erreichst, musst du dich vor der Veröffentlichung mit den verschiedenen Plattformen und Möglichkeiten auseinandersetzten. Schließlich ist es wenig sinnvoll, 18-Jährige mit einer E-Mail-Newsletter-Kampagne zu Käufen anzuregen. Nimm dir ausreichend Zeit und finde heraus, wo deine Zielgruppe wirklich unterwegs ist und wo du diese am Besten erreichen kannst. Davon kannst dudann die möglichen Content Formate sowie einen Content Marketing Plan ableiten.

15. Warum in Content Marketing investieren?

Wie bereits detailliert erläutert, bietet Content Marketing Ihnen und Kaufinteressenten viele Vorteile. Content Marketing steigert Markenbekanntheit und Markentreue, untermauert Authentizität und kann deine Verkäufe steigern und das ohne großes Investment. Beim Content Marketing kannst du dich ausprobieren. Auch wenn ein Podcast oder Blogartikel einmal nicht den gewünschten Erfolg erzielt, kannst du die Informationen recyceln und für neuen Kampagnen nutzen. Beim Content Marketing profitierst du langfristig von deinen Bemühungen, so kann ein Blogartikel, sobald ein Thema brisant wird, auch nach Monaten noch zu neuen Aufrufen auf der Webseite führen und dafür sorgen, dass dein Produkt gekauft wird.

16. Content Marketing: ROI berechnen

Jede Marketing Maßnahme muss sich rentieren, also langfristig mehr Geld einspielen, als sie gekostet haben. Um zu prüfen, wie lukrativ dein Content Marketing Prozess ist, kannst du den ROI (Return on Investment) berechnen. Der ROI ist der englische Begriff für die Kapitalrendite, das heißt für den Ertrag in Relation zum eingesetzten Kapital. Hierbei werden Kosten und Nutzen einander gegenübergestellt.

Die vereinfachte Formel für die Berechnung des ROI lautet: Gewinn geteilt durch Gesamtkapital (Investment) mal 100. So kannst du beispielsweise per Tracking nachvollziehen, wie oft das in deinem Blogartikel erwähnte Produkt nach dem Aufruf des Textes gekauft wurde.

ROI CM

https://www.mindshape.de/

Für Marketing Kampagnen ergibt sich jedoch eine abgewandelte Formel für die Berechnung des Return on Marketing Investment (ROMI). Dabei werden die Gesamtkosten vom Umsatz abgezogen und anschließend durch die Werbungskosten geteilt. Das Ergebnis wird anschließend mit 100 multipliziert. So erhältst du einen ROI, welcher sich auf einen speziellen Teilgewinn und die dafür eingesetzten Werbungskosten bezieht. In der Regel wird ein Return on Investment von mehr als 10 Prozent angestrebt. 

17. Content Marketing in Kombination mit anderen marketingstrategischen Elementen

Nicht selten kommt es vor, dass Content Marketing als unabhängige Strategie wahrgenommen wird. Doch Marketing Strategien lassen sich in den meisten Fällen sinnvoll kombinieren und bereits erstellte Inhalte lassen ganz einfach wiederverwenden. Verschaffe dir einen Überblick über die verschwenden Möglichkeiten im Online Marketing und finde deinen ganz persönlichen Marketing-Mix.

17.1. Content Marketing und SEO

SEO, auch Suchmaschinenoptimierung bietet dir die Möglichkeit, mit deinem Content Marketing mehr Interessenten zu erreichen. Mithilfe von zuvor recherchierten Keywords kannst du deine Webseite sowie Blogartikel an die Bedürfnisse der Menschen anpassen. Veröffentliche hilfreiche Artikel, welche Mehrwert bieten. Zu SEO gehört es außerdem, dass du deine Webseite so optimierst, dass Google deine Seite gut bewertet. Somit erhältst du mehr Aufrufe und im besten Fall höhere Verkaufszahlen. Verbessere die User Experience, verweilen Nutzer länger auf deiner Webseite und schauen sich eher um. Um den Google-Ranking zu optimieren, kannst du außerdem darauf achten, dass du deineWebseite regelmäßig aktualisierst beziehungsweise mit neuen Inhalten füllst.

17.2. Content Marketing und bezahlte Werbung

Die Kombination von Content Marketing und bezahlter Werbung kann Zeit und Geld sparen und zusätzlich deine Vertriebsmöglichkeiten verbessern. So kannst du gezielt dafür sorgen, dass deine Beiträge auch die richtigen Menschen erreichen.

17.3. Content Marketing und Social-Media-Werbung

Sobald du Content auf Social Media veröffentlichst, solltest du darüber nachdenken, ob du zusätzlich in Social Media Werbeanzeigen investieren willst. Zwar hast du im besten Fall schon eine treue Community aufgebaut oder baust diese grade auf, doch mit gezielten Werbeanzeigen steigerst du deine Reichweite, bekommst mehr Engagement und sorgst dafür, dass potenzielle Käufer deinen Social Media Account abonnieren. Eine authentische Social Media Präsenz sowie zielgruppenorientierte Inhalte unterstreichen deine Markenpersönlichkeit und sorgen für treue Kunden. Social Media Werbeanzeigen bieten dir unterschiedlichste Möglichkeiten. So kannst du eigenständige Kampagnen erstellen oder bereits veröffentlichten Content bewerben. Passe das Ziel deiner Kampagne an deine Bedürfnisse an und lenke Interessenten direkt auf deine Webseite, beispielsweise zu einem ausführlichen Blogartikel mit Kaufempfehlung. Du solltest jedoch nie wahllos Geld ausgeben. Lege immer ein Ausgabenlimit sowie ein Enddatum für deine Kampagnen fest. So wist du nicht plötzlich mit einer hohen Rechnung überrascht. Nicht immer ist es sinnvoll, jeden Beitrag zu bewerben. Überlege dir genau, welche Posts sich für Werbeanzeigen eignen und für welche Themen du lieber eine eigene Kampagne erstellen willst. Die Social Media Werbung soll schließlich als Ergänzung zu deinem Content Marketing fungieren und nicht allzu große Kosten verursachen.

17.4. Content Marketing und Corporate Publishing

Während sich das Corporate Publishing auf die Kommunikation über Owned Media beschränkt, also auf unternehmenseigene Portale und Medien, kann Content Marketing als Disziplin oder Teilbereich des Content Marketing begriffen werden. Die Ergänzung, die das Content Marketing mit bringt, ist die Erweiterung der Kommunikation auf externe Medien.

17.5. Content Marketing und Journalismus

Journalismus und Content Marketing unterscheiden sich im Wesentlichen darin, dass Journalismus in der Regel objektiv und unabhängig ist, während es beim Content Marketing um die Umsetzung von Unternehmensinteressen geht. Trotzdem können sich Magazine dem Content Marketing bedienen und effektive Strategien entwickeln um Leser zu Abonnenten zu machen.

17.6. Content Marketing und Branded Content

Sponsored oder Branded Content lässt sich nahtlos in die User Experience integrieren, ohne den Prozess, beispielsweise das Lesen eines Artikels oder das Ansehen eines Videos mit Pop-Up-Werbung zu unterbrechen. Diese Strategie wird auch in Printmagazinen angewandt. Dort wird diese Art von Werbeanzeigen Advertorial genannt. Content Marketing fördert User in seinem Vorhaben durch hilfreichen Content statt auf aufdringliche Push-Werbung zu setzen.

18. Content Marketing Strategie entwickeln

Du bist fest entschlossen, Content Marketing als festen Bestandteil deiner Marketing Prozesse in integrieren? Für diesen Fall haben wir im Folgenden kurz zusammengefasst, wie du bei der Entwicklung der Content Marketing Strategie deines Unternehmens vorgehen kannst.

Mache dir zunächst einmal bewusst, warum du dich für Content Marketing entschieden hast. Bespreche deine Entscheidung mit Kollegen und erläutere deine Ideen. So bekommst du wertvolles Feedback und neue Impulse. Lege genau fest, wie viel Geld und Arbeitszeit du bereit bist aufzubringen und welche Ziele du in welchem Zeitraum erreichen willst. Nun kannst du dir einen Überblick über den bereits vorhandenen Content machen und prüfen, welche Themenfelder sich daraus ergeben.

Sobald du die Ziele erarbeitet hast, kannst du dich mit der Entwicklung deiner Content Strategie befassen. Wie du dabei vorgehen kannst, hat unter anderen das Unternehmen HubSpot auf der eignen Webseite zusammengefasst. Nachdem du deine Zielgruppe analysiert und eine Buyers Journey erarbeitet hast, erhältst du wichtige Informationen über deine potenziellen Käufer und kannst eine langfristige Strategie entwickeln. Nun, wo du deine Zielgruppe und deren Bedürfnisse genau durchleuchtet hast, kannst du ein Brainstorming für relevante Themenbereiche für deinen Content Plan ansetzen. Lasse dich hierbei von deinen Kollegen unterstützen, so kommt gemeinsam auf Ideen, welche wirklich Mehrwert bieten.

18.1. SWOT-Analyse für Content Marketing 

Noch bevor du deine Content Marketing Kampagne startest kannst du eine sogenannte SWOT-Analyse durchführen. Dabei hinterfragst du genau, welche Stärken deines Unternehmens dir beim Content-Marketing von Nutzen sind (Strengths), welche Schwächen du mitbringst (Weaknesses), welche Chancen du mit diesem Projekt hast (Opportunities) und welche Risiken dich erwarten (Threats).

Beispiel für die Ergebnisse einer SWOT-Analyse:

  • Strengths: Eigenes Content Team im Haus
  • Weaknesses: Zu wenig Angestellte mit Erfahrung im Online Marketing
  • Opportunities: Wenig Konkurrenz auf Youtube und Social Media
  • Threats: Mitarbeiterausfall

19. Content Marketing Schritt für Schritt

  1. Machen dir eine genaue Übersicht über die Ist-Situation.
  2. Hinterfrage deine Entscheidung. Wieso fiel deine Wahl auf Online Marketing?
  3. Sichte und bewerte vorhandenen Content und lege eine strukturierte Contentsammlung an.
  4. Definiere im Team deine Zielsetzung klar und legen ein Timing für die Maßnahmen fest.
  5. Befasse dich intensiv mit der Erarbeitung einer Strategie.
  6. Setzte dich mit deinen Kunden auseinander und beginne mit der Sammlung von zielgruppenrelevanten Themen.
  7. Setze nun einen Termin für ein Brainstorming zum Thema Content an und lege fest, wann, wie und von wem dieser erstellt und geprüft wird.
  8. Lege einen ausführlichen Redaktionsplan an.
  9. Lasse ein regelmäßiges Controlling der Zugriffszahlen, Verkäufe etc. durchführen.
  10. Berechne deinen ROI.
  11. Befasse dich mit der Optimierung der Strategie und Maßnahmen.

20. Vermeiden diese Fehler im Content Marketing

Du hast bereits eine Contentsammlung und willst direkt mit der Umsetzung beginnen? Die meisten Content Marketing Vorhaben scheitern daran, dass es weder einen konkreten Plan noch klar definierte Ziele gibt. Auch kann es passieren, dass die investierte Zeit nicht gemessen wird. Veröffentliche nicht wahllos Social Media Posts oder versende keinen täglichen Newsletter, in dem du auf das Wetter hinweist. Wenn du dich zuvor intensiv mit deiner Zielgruppe auseinandersetzt, kannst du ganz einfach vermeiden, dass dein Content keine Wirkung hat. Achte bei der Veröffentlichung also vor allem auf die Qualität statt Quantität und verbreite lediglich relevante Inhalte.

Wer kurzzeitig Erfolge erwartet, der wird beim Content Marketing meist erst einmal enttäuscht. Das ist auch der Grund, warum viele Unternehmen ihre Maßnahmen nach kurzer Zeit wieder einstellen. Habe Geduld, guter Content zahlt sich immer aus.

Um deine Erfolge zu beschleunigen, kannst du auf Werbeanzeigen zurückgreifen. Achte hier jedoch darauf, nicht zu wenig Budget anzusetzen, schließlich musst du sich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

21. Hilfreiche Tools für Content Marketing

Um dir das Content Marketing zu erleichtern, haben verschiedenste Unternehmen nützliche Tools entwickelt. Während einige dich in bestimmten Disziplinen unterstützen, gibt es auch vollumfängliche Tools von der Content Planung über die Distribution und Analyse.

Einige Beispiele für hilfreiche Content Marketing Tools:

  • HubSpot: kostenpflichtige All-in-One Lösung für Inbound Marketing, Sales und CRM inkl. Schnittstellen zum Vertrieb
  • Contentbird: kostenpflichtige All-in-One Lösung für Content Marketing
  • Scompler: kostenlose All-in-One Lösung von der Planung über die Produktion bis hin zur Veröffentlichung (Erweiterung der Funktionen durch Abos möglich) 
  • Ubersuggest: kostenloses SEO-Tool als Erweiterung für Chrome
  • Buzzsumo: kostenlos Tool für die Themenfindung (Erweiterung der Funktionen durch Abos möglich) 
  • Ryte: kostenpflichtige Anwendung für Webseitenoptimierung inkl. SEO (Content Audit)

Ganz gleich, wie komplex deine Strategie ist und wie oft du Inhalte veröffentlichen willst, informiere dich so früh wie möglich, welche Tools für dich infrage kommen. So erleichterst du dir den Alltag, behältst ganz einfach die Übersicht, sparst wertvolle Ressourcen und bist langfristig erfolgreich.

22. Content Marketing Events

Wenn du dich für das Thema Content Marketing interessierst und keine Trends und Neuheiten mehr verpassen willst, dann sind die folgenden Veranstaltungen vielleicht genau das Richtige für dich. Diese Events bieten dir ganzjährig die Möglichkeit, Up-to-Date zu bleiben.

Publiziert am: 2022-02-17
Aktualisiert: 2022-02-17
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